Im Herbst sind Gedanken wie der Blätterfall …

23. September 2019 – 16:11

K.S., -Herbststillleben- FOTOCOLLAGE, Digitale- Photographie, 2019

Ein Wechsel der Jahreszeiten sind Zuwendungen der Natur die uns umgibt;  Sommer, Herbst und Winter und dann erst wieder Frühling!  Alle sind gleichzeitig aktivierende Herausforderungen, aber jede geliebt in ihrer Art…

Im Atelier kommen vielmals auch die Erinnerungen an Vorhergedachtes zum Vorschein und die angefangenen Leinwände zu Ihrem Recht, wieder ins Auge genommen zu werden.  So war es immer die ganzen Jahre…

Die Lust auf Neue Formen und andere Bilder waren jedenfalls im Herbst schon meistens der herrlichste Antrieb zum unerlässlichem Tun.

Schwere und leichte Ideentransporte

16. September 2019 – 18:39

K.S., -(AB)Transport der Idee-, 2019, Mischtechnik auf Büttenpapier, 50×39 cm

der erste Blick auf ein Gegenüer bedeutet schon ein erstes Erkennen…  ah ein Bild… aber etwas unerwartet Fremdes wendet sich mir zu!

Jedoch die Neugierde ist erweckt, niegesehenes handschriftliches universell Gedachtes steht mir und meinen eigenen Sehgewohnheiten gegenüber um mich herauszufordern, oder um anhand der Formulierungen eine eigene Bilderzählung zu finden… so oder ähnlich könnten so manche Gedanken der Bildbetrachter einer zufällig besuchten Ausstellung, im Leichten verweilen…

Hier aber wird der im zweiten Blick wahrgenommende Titel, etwas schwergewichtiger, wenn nicht gar anregender, um nun zur Auslösung der rätselhaftigen Wiederborstigkeit des malerischen Vortrags, als Betrachter zu seinem Recht zukommen und um später noch, wohl durch Erinnerungsbildung an eigene Träume denken zu können.

 

Dunkle Zeiten werfen ihre Schatten voraus…

9. September 2019 – 15:13

K.S., 2007,-Wandzeichen-, Farb-Zeichnug/Mischtechnik, 17,5×23 cm

…nun, aber 2007, zu Zeiten der letzten Jahrhundertwende hatten sich mit der schattenhaften Farbzeichnung: -Dunkle Formen- im Atelier schon als spiegelnde Wandzeichen gezeigt.

Mit dem Zeichnen geht es wohl auch oft so zu, als wenn es dabei um eine Möglichkeit geht, zu einer Gabe des Vorausschauenden zu gelangen…

dann im Gegensatz dazu, dient die dabei entstandene bildhafte Idee, einer erdachten Spiegelung der Wirklichkeit, oder gar gleichzeitig, als Verweis auf  Möglichkeiten von Veränderungen oder Neu-Bewertung eigener Befürchtungen oder Empfindungen.

Einige Zeichnungen mit diesen Eigenschaften waren und sind zu allen Zeiten meine ersten Animationen zu einem besonderen Bildvorhaben als Leinwand-Tafel.

Haus-Flur-Erinnerung an mein Atelier Pappelallee

2. September 2019 – 16:56

-Ein Flur-Durchgang- zu meinem ersten Atelier in der Pappelallee

Ja neulich… war ich in der “Prenzelberger Gegend”und hatte das Glück mit dem Foto in die Vergangenheit zu blicken…

all die Freuden, Hoffnungen und Wünsche aus den 70er Jahren, einen Platz zum Zeichnen und Malen für sich gefunden zu haben, hatten sich nun nach so vielen Jahren, wie jedes mal damals, beim  hin- durcheilen wieder eingestellt.

K.S., Selbstbild von1976, Öl auf Leinwand 71x60cm

Gleich habe ich das Selbstbild von 1976 hervorgeholt um noch heute meine wesentlich Suche im Selbst als innerstes Ziel meiner malerischen Sinnsuche wieder zu erkennen.

Vorausschau neuester Vermessungen

26. August 2019 – 13:12

Dezember 1782/ Neu-Vermessung, K.S., 2019 Tusche&Folie auf Albumblatt, Collage, 24,5×18,5 cm,  (Digitale Photographie)

Ereignisse werfen ihre Schatten schon mal  als Zeichnung voraus… Der Montagsblog wird dem nächst ebenfalls “Neu vermessen” der technische Fortschritt ist unaufhaltsam… aber längstens als Zugewinn, in besonderer Weise als betrachtungsfähig freudig erfahren…

Diesmal mit einer vorausschauenden Zeichnung, als Illustration zum baldigst fortgesetztem Geschehen…

Mein Platz:-wie ein Bild

19. August 2019 – 12:56

-Mein Platz-, im BerlinerAtelier: Neue Schönholzer, (August 2019)

Vor kurzem sah mein Platz so aktivistisch aus, wie auf dem Digital-Foto als dokumentarisches Stillleben; -über das Wesen meiner Malerei…

es scheint wohl die wunderbarste Sache zu sein,wenn man sich mit der sinnlichen Wirkung  der Farben, die Welt ins Atelier holen kann!

Unbedingt ist der Wille zum Bild dabei der wesentliche Aspekt…verbunden jedoch mit der Idee und dem Element einer sich heraus bildenden optischen Sensation…

-um dabei im individuellem Malprozeß, das eigene Seherlebnis und die Vorstellungen davon in eine gültige Form zu bringen.

Oh, der Gedanken-Flug geht zum Glück immer noch!

12. August 2019 – 16:39

-Turm und Mauer- K.S., 2019, Mischtechnik auf Industrie-Filter-Karton, 47,5×57 cm

Im August denken wir gleichermaßen an den November…

jeweils dabei aber auch gleich, an die zwei für Deutschland bedeutsamen Ereignisse im ausgehenden 20.Jahrhundert: Mauer-Bau  und Mauer-Fall …13.08.1961… und… 09.11.1989… Diese Ereignisse und ihre Bedingungen sind immer auch der Ausdruck  vom Ende des 2. Weltkriegs und somit Zeichenhaft für die Irrungen und Wirrungen in den sogenannten lang andauernden Nachkriegszeiten. Erst das Leben der Einzelnen im Land und in der langen Zeit der Dazugehörenden, spiegeln sich die Erzählungen in ihrer fast unermesslichen Wirklichkeit, der sich verlebendigenden Geschichte.

“Ein Bild ist ein Bild”… inzwischen gibt es zu den Erzählungen, unendlich viele Bilder. Es war  wiedereinmal mein eigenes Erkennen : “Die Figur auf dem Bild, das bin ja Ich”!

Und meine Gedankenflüge geben nun; 2019 -sehend-, neue Tendenzen zur Selbstbefreiung hinzu.

Die bewegte Stadt als Vision

5. August 2019 – 15:54

K.S., 2014, -Blaue Linie-, Farbzeichnung, Stifte und Tusche, Wasserfarben-Malerei auf Aquarellkarton, 30x40cm

Bewegung … in der Stadt, das sind  nicht nur die Gegensätze, wie  z.B.:  Stadt /Land oder Sein und Nicht- Sein, Stadt-Mensch/Stadt-Tier, Auto-PKW/Bus-BVG, Fahrrad/Gehen und so weiter…sowohl ALLES und NOCH MEHR, befindet sich im Hin und HER und dabei in  ständiger Veränderung.

Dieses  Erleben ist hier nun auf dem Bilder-Bogen aus Papier immer noch nach zu empfinden…

sowohl durch die Farbigkeit als auch durch die abstrahierten Form-Zeichen, bleibt es noch Abbild und Anblick eines Berliner Stadtgeschehens…dabei wird schon mal die Form des sogenannten “Magistratschirms” zum zeichenhaften Erkennen und somit konkret.

– für diese Ansicht wird Grün und Blau jeweils zum Zeichen, für U-Bahn und Eberswalder-Staße.

Fragiles als Komposition…

29. July 2019 – 15:38

K.S., 2019, Kleines Fundstück-Stillleben, auf dem Ateliertisch

…oder sind diese abstrakten Formteilchen es etwa nicht wert, Darsteller zu sein für eine kleine Untersuchung als Experiment; -um nur einfach durch neues und genaueres Hinsehen, gedanklich zu einer erlebbaren Bilderzählung zu werden!?

Am Beispiel des -Kleinen Fundstück-Stillebens- ist vorerst dieser Zustand einer “Fragilen Ordnung” entstanden…

was nicht zuletzt durch die sinnliche Auswahl und die Zuordnung der einzelnen Findungen auf einem vorgefundenen Format, sich im surrealistischem Sinne aber wohl auch, in der vorgefundenen Wirkung ihrer Dinglichkeit erfahren lässt.

Ist man bereit das Vorgefundene als “abstrakte Wirklichkeit” anzunehmen, so verwandelt sich schließlich der Blick fast wie von selbst, hin auf ein harmonisches Ganzes.

Hauptsächlich aus Liebe zur Farbe beginnen meine Bildideen sich zu formen

22. July 2019 – 19:02

K.S., 2019, -Farbstudie, (Berliner Spreeblick)-, Öl/Leinen, 40×50 cm

Es hat wohl auch etwas zu tiefst Menschliches; – DAS MALEN. Ob nun mit Pinsel und Farbe oder mit anderen Techniken die Freude und die Bild-Idee bleiben das bestimmende Element, des Sinnerfüllten im Tun.

Jedoch das Beste daran sind die Farben und das hantieren im Auftragen in sinnlicher Weise, auf eine vorbereitete Leinwand. Dabei ist natürlich in bestimmter Art jedes Bild auch abstrakt, aber doch jeweils  in der Lage die Befasstheit  des Malenden sichtbar werden zu lassen.

Wenn man vom Gesehenen ausgeht, bildet sich je nach dem Blickwinkel eine Komposition aus “bildrichtigen” und dabei im räumlichen oder flächigem Rhythmus gesetzten “vereinfachten” Farbflächen, schon auch die Stimmung des Bildhaften; -hier zunächst ermöglichte ein mittleres oder kleineres Format, die Vertrautheit zum etwas erhöhtem Berliner-Blick, bei freundlichem Wetter.

Dann ist es die Lust und die Liebe, um zur einmaligen Bild-Richtigkeit zu gelangen, und führt mit etwas Glück zur freien Form: – wie bei einem Abenteuer!