Mein Studio als labyrinthisches Symbol …

21. November 2022 – 17:29

Karin Sakrowski,-Solitude-,2022, Öl/ Leinwand, 75X70

Erst kürzlich entstand hier, die neue fast Quadratische Lein/Wand im Intensiven, dabei aber mit gut bedachtem Zugriff, auf einige gemessene Kontraste; so wie -Schwarz/Weiß-, Blau/Orange; -dabei mit den gegenüber stehenden verschiedenen malerischen Grau-und-Gelbtönen, ergaben sich aus einer assoziativen, sowie erfinderischen Zeichenhaftigkeit hin zu einer grafischen und zeichnerische Raumartikulation,im Zeigen von hin und her im Vorn und Hinten.
Somit stellt sich der Werkraum mit der blauen Figur dar;-“als Labyrinth mit unendlich gedachten Möglichkeiten im Sein”-

Eine Installation “auf Kante”, als Erinnerung an früheste Kindheitstage nach dem Ende des Krieges…

14. November 2022 – 16:14

K.S., 2000/2022, INSTALLATION, Wand, Schiefer-Sammlung, Kopfzeichen, Licht&Schatten, “auf Kante”

die Zeiten der Erinnerungen aus der Kindheit mündeten in eine Kraft der Gedankenwelt, in die der Wunsch nach Frieden als Selbstverständnis erwartet war… obwohl eine tief im Inneren liegende Angst das lebendige Dasein bleibend beeinflusst hatte.

Als 1942 im Juli geborenes Kind gab es Erinnerungen wie aus den Geschichten und Erzählungen der Älteren, die sich oft noch bis ins Heute unerkannt, aber häufig mit Gedachtem und Gesehenem in die  eigene, weitere oder gleichermaßen individuelle Wirklichkeit einmischen.

Zum Beispiel gab es den Anblick der Ruinen als Landschaft der Teile, als Erfahrung von der Gleichzeitigkeit des Seins in Vorher und Nachher; -oft als Vergleich von Verbliebenem und Werdenden oder vom Gesehenen zur Ansicht und zum Versuch, des Verstehens von Welt…

so finden sich bis in meine Gegenwart noch immer die “verschlüsselten Formen”, die im Bild oder wie in der Installation die Form als eine Zusammenfügung von gebrochenen Findungen, hier mit einzelnen Schiefer Fundstücken zu einem besonderen auch bedeutungsvollem Willen: “- zu einem GANZEN als Gestalt-“.

Die Stadt und die Zeit

7. November 2022 – 16:39

K.S.,1990er Jahre, Entwurf 2 : U-bahn-Wettbewerb, “Welt, statt Berlin”-, Farbzeichnung (als zweiter Entwurf auf Karton), 25,5x 57,5 cm

Ja das waren noch Zeiten … es hatte eine Künstlergruppe geschafft in den Neunziger Jahren zu einem ‘Berlin offenen Wettbewerb’ einzuladen- für Künstler aus Ost und West…

hier ist mein zweiter Entwurf : … das damalige Berlin vermittelte die Nachfrage wie wird Berlin verstanden, nach der Maueröffnung, und wie steht es mit dem Dasein in der offenen Welt…  nicht vergessen war das Wort der Maler : ” die Gedanken sind frei und -Maler rede nicht sondern male-!”

So entstanden aus dieser Anregung zwei Entwürfe… heute 2022, hervorgeholt man glaubt es kaum,- trifft die gewählte Form und die Bild-Struktur immer noch auf die Situation von Mensch und Stadt in seiner Abhängigkeit von Zeit und Raum… und die Suche nach Einfluss auf Raum und Zeit im täglichen Sein; – das wird wohl im Ergebnis nicht auffindbarer werden…

So oder so hüpfen manches mal “Bilder aus der Kiste”…

31. October 2022 – 18:13

K.S., Oktober 2022, -Ein ungleiches Paar- Fotocollage

…dafür ist der Halloween-Tag wohl besonders anregend geeignet… und im Laufe der Jahre kommt man mit dem Gruseln schon  ganz gut zurecht. Mit dem Blick auf die uns umgebende Welt ist es nicht immer sehr lustig bestellt… “was dem einen: “sein Uhl, das ist dem anderen die Nachtigall”!

Hier nun zu erkennen links: mit dem Titel -Oval (Verschnitt), Öl/Leinwand, K.S. 2010, beschriftet mit: (Glückliche Fügung), daneben gestellt in Collageabsicht  und Vergleich, die treffende street-art Version eines Protestierenden, in unnachahmlicher Präsenz (vielleicht mit einem ähnlichem Wunsch auf Glück).

Alles wird dann wieder im Gleichen sich finden; – oder aber die Sehgewohnheiten verändern sich im Wandel der Jahre auch im -Halloween- Ereignis.

 

“Feuer- Wasser- Luft” – so assoziiert, hier die Farb-Studie der. “Figur am Meer”…

24. October 2022 – 15:50

K.S., 2007/08, Studie, zu: “Vineta”, Mischtechnik auf Papier, 72,5×52,5 cm

 

…ebenso erscheint das Verhältnis zur Natur, ganz und gar in ihrem körperlichen Ausdruck zur eigenen Empfindung.

Hinzu kommt mit und in seiner, skulptur-artigen, körperhaften Erscheinungsform, der Ausdruck von Unberührbarem als Bild,

– hier im dargestelltem Zwischenraum von Nähe und Ferne… entstanden aus immer wieder kehrendem Erleben im Eingehen auf  ein hin und her, von Farbe, Wunsch und Traum: -Berlin am Meer-!!!

Wie schnell ein Blick auf eine Landschaftsmalerei traumatische Formen annehmen kann…

17. October 2022 – 18:59

Sehnsuchts-Landschaft ist heute der Titel einer Landschftsmalerei, die im Jahr 1988 im bulgarischem Ort Namens Bojenci entstanden ist…,
wie sich die Zeiten heute zeigen, so wüsste man nicht, wie anders jetzt in der kriegerischen Lage, diese Idylle jemals wieder in Erscheinung treten könnte.

Also selbst das “Kramen in den Fächern”, bringt hier keine Lösung, jedoch die Hoffnung auf die menschliche Einsicht zur Vernunft in diesen neuen bösen Zeiten zu einem Wandel und einem neuen Weg, um die Bewahrung unserer Welt zu erreichen.

Karin Sakrowski, 1988, Öl/Leinwand, 90×120 cm

Der schöne Herbst verleiht unsern Augen heute die Flügel…

10. October 2022 – 14:58

K.S., 2022, Digitale Photographie, Studio, mit angefangenem -VINETA- auf großem Format,(Vertikal) gefasst !

Im Drinnen und Draußen, so spiegeln uns heute mit allen Sinnen: “Das Leuchten der herbstlichen Blätter in die Augen” …

… doch lassen wir uns, sowieso, nicht zu leicht, in einer vorgeführten Herbst-Landschaft verlieren und benutzen die Gedankenflügel und die Spiegelungen, um wieder etwas Neues zu wagen; obwohl es oft schon so weit ist, dass die meisten Plätze im Werkraum besetzt sind. Trotz allem, bleibt das Malen ein:”-Nutze den Tag-“(carpe diem)!

In meinem Fall hat die Malerei auch sehr etwas mit der Gunst des Tages und der Stunde zu tun! Das Fliegen im Schauen gehört wie der Wechsel zur Form, zu meinem lebendigen Glanz des Geschehens im angefangenen Gebilde auf der Leinwand.

Am Ende ist es; -mich selbst wieder zu finden, in der Freude am Dasein…

Bilder hier im Werk-Blog : “als lebendige Vernetzung”

3. October 2022 – 16:30

K.S.,2010,-Vernetzte Figuren-, Mischtechnik auf Chinapapier,15×16 cm

der Dritte Oktober 2022 als ein Tag der Einheit, vielmehr ein zusätzlicher Tag, an dem etwas Zeit für   Nachdenkliches zu finden ist; -im zurück und nach vorn betrachtend im individuell-erlebten, über die eigenen Wege, Begegnungen, erhoffte Verbindungen oder kurz besseres Verstehen, vom :”Anders-als-Gedacht“!

Anstatt ein Tagebuch aus Worten, so haben sich hier im Blog, Bilder und Bildzeichen  seit dem ersten Eintrag von 2008 bis heute, als eine gedachte digitale Vernetzung mit Lebenszeiten und mit den Fragen der Wirkbarkeit  des Künstlerischen-Tuns verbunden…

und dabei ebenso vernetzt in der gegebenen und sich immer fort verändernden  Wirklichkeit in vielfältiger Form nach außen zu richten…

 

Hier findet eine Verlebendigung statt: “eine Figur wird zum Bild”

26. September 2022 – 18:15

K.S.,-Die Wurzel-, 1993, ÖL/Nessel, 50,5×55,5cm

In den Neunziger Jahren hat sich in Berlin ein Zeitsprung ereignet; so zeigen es unter anderem auch die dabei entstandenen  Bilder …

jedoch die “Dunklen Fenster” hatten sich immer noch nicht ganz geöffnet… trotzdem hatten die Künstler noch die Gedanken an’s Fliegen, um alle Mauern einzureißen… jedenfalls hier zusehen in der vorgeführten Stimmung und der Artistik der Bild-Person!

Jetzt nach den längstens vergangenen Jahren, erscheint es gedanklich bild-richtig, dass es bei der Betrachtung so scheint, als wenn die Gedanken-Welten immer noch lebendig ins gegenwärtige Dasein streben.

Wobei man sich in der Malerei als Individuum daran machte, all das Alte und Neue im gegenwärtigen zu Erkennen, um dabei die Wurzelzeichen zum Aufleuchten zu bringen.

“wenn Bilder sprechen könnten…”

19. September 2022 – 16:36

K.S. Reflexionen, Digitale Photographie, Große Spiegelung, 2022

 

…jedes mal: – beim “Kramen in den Fächern”, ist dieser Spruch eine Überlegung wert… jedoch gibt es  auch berechtigte Zweifel mit dieser “spruchreifen Fragestellung”  auch die Skulpturen ein beziehen zu können.

Seit langem steht dieses Detail einer größeren Skulptur hier im Wohnatelier und schützt und dient uns als “fast lebendige Anregung” zum Werkraum  und dem Studio gehörend…

und so entstand das hier gezeigte Photo als eine Sekunde in dem hier zu sehenden Schnappschuss: – in einem Spiegelbild mit dem meditativen Ausdruck, sogleich auch als Hinweis; – in diesen wirren Zeiten, unsern Verstand nicht zu verlieren… also weiter das “bildhafte Denken” befolgen!…

um somit selbst als, und mit der Kunst, Humanitas zu beschwören…