“Kein Krieg_ niemals mehr”_ STOPP: “jetzt sofort”

20. June 2022 – 19:27

K.S.,2012,-Erinnerungen- (Brandwände in Berlin Mitte), ÖL/Leinwand, 63×100 cm

Beim Anblick des Bildes hier, zum Montagskramen…bleibt im Gedächtnis immer wieder der Ruf nach Frieden: niemals wieder Brand und Horror..; -noch im Jahr 2012 gab es den Anlass zur Entstehung  der Erinnerungsarbeit zu den “Brandwänden in Berlin Mitte”, im ehemaligen Postfuhramt…

als Berlinerin (Jahrgang 1942), tauchen gegenwärtig die bewussten und unbewusste Träume; -ja und auch als Ängste ferner Zeiten, nun als erinnertes Sein, in der Gegenwart wieder auf.

Farbige Blätter sind immer verbunden mit rätselhaftem Erleben (auf Papier)

13. June 2022 – 11:02

 Früher hieß es immer: “Papier ist geduldig”, aber nicht immer ist das der Fall. Heute beweist sich wiedermal das Gegenteil 🙁 … nämlich genau umgekehrt: das Digitale befindet sich des öfteren im Widerstand.

Mit  den Möglichkeiten der Spontanität ist es hier schlecht bestellt;- zumal die ständigen technischen Formulierungsprobleme im Widerspruch zu den gefundenen und dabei individuellen Formen sich nicht immer entsprechend integrieren wollen 🙂

K.S-Bilderwechsel-,2014,Farbzeichnung und Collage auf Aquarellkarton, 17x24cm

Eine Figur ganz aus Birnbaum-Holz ist wieder im Licht…

7. June 2022 – 09:53

K.S., Sinnende Figur, Skulptur, 80er Jahre, Birnenholz, 73,5x13x14 cm

also hier im Blog vorgestellt als “Nachdenklichkeit im eigenen Sinne”… es ist dabei den anhaltenden und den sich weiterhin fortgesetzten Zeiten-Läufen zu danken, dass es mit digitalen Ansichten und Foto-Techniken möglich ist, in aktuellen und neue Sichten, vergleichende Orientierungen zu schaffen…

Jahres- und Lebensläufe (vor allen Dingen), haben immer die Richtungen der sich entwickelnden künstlerischen Formulierungen beeinflussen können; sogar mehr noch als jede noch so “schicke Technik”!

So verbindet die geschlossene Birnenholz-Figur aus den 80iger Jahren, in ihrer einfachen gefassten Erscheinung und hier in Ihrem zugewiesenen Raum, einfach nur in ihrem Dasein, einen Bogen von Vergangenem zum Heute. (Das Einfache was schwer zu  machen, ist also heute nun nach Pfingsten 2022 gegenwärtig!)

 

Dieses Wort: -Loslösung- hat mir ein Bild als Motto der 90er Jahre gegeben

30. May 2022 – 11:46
Informative Images

K.S.,1992, Loslösung,Öl/Leinwand,130×100 cm

…und dazu auch eine Prägung und Vorschläge von neuen oder anderen Aufmerksamkeiten die sich in meinen Bildfindungen bis heute ereignen.

Die Malerei hat bei all dem Suchen und Finden, nach verlebendigter “Bilder-Sprache” im jetzt (2022), immer noch die Hauptrolle gespielt!

Die zusätzliche Andeutung im Titel: – F 92 – bezieht sich auf eine frühere Absicht mit einer Serie von Buchstaben-Bilder auf Gedankliches in den entstehenden Bildern zu verweisen; so zu sagen, jedes entstehende Bild war für mich im weitesten Sinne ein Dialog in der Welt in der ich lebe;

– sozusagen die “Los-Lösung” war nun doch, zu meinem Glück als Malerin, niemals ein Loslassen geworden…!

Zu den sensiblen Empfindungen, kann man die sogenannte Wetterfuehligkeit zählen…

23. May 2022 – 15:35

K.S., 1999, -Drinnen&Draußen, (Wetterfühlig)- Farbzeichnung auf Karton-Faltung, Mischtechnik, 70×50 cm

somit gibt es diesen Zeiten der “Himmlischen Unruhen” jede Menge “Seins-Erfahrungen”; -im Erleben eine eigene  Form zu finden, das war in mancher Hinsicht als Malerin unbedingt eine Sehnsucht…

Auch sollte es dabei und dadurch wie von selbst gelingen, in den entstehenden Bildern eine aufkommende Unruhe im malerischem Prozess auf zu fangen…

Und um durch immer neue Bildfindungen zu einem Dialog zu gelangen… alle Bilder sind nun die Spiegel meiner eigenen Welt  geblieben… sie sind wohl somit nur zu lösen, als die Rätsel des nicht Verfügbaren.

Manche Ideen lassen keine Ruhe…

16. May 2022 – 22:40

 

… aber sie geben deshalb oft auch einen Anlass zu einer weiteren Komposition. Die erste Variante entstand schon 1990 und noch in meinem Heegermühler Atelier  in Berlin Wilhelmsruh.

Nun taucht eine ähnlich Komposition, hier als Idee von noch stärkerer Konzentration mit der beschreibenden Situation  im Titel: –Das Andere– heute nach Jahren wieder auf; -um mit eindringlicher Art und Weise ein auf sich selbst bezogene Stärke von “Ausdruckskraft” noch einmal in der gegenwärtigen Zeit existenzieller Not (oder Ratlosigkeit) den eigenen Kopf wieder klar zu bekommen:

-so wird die Leinwand für mich zum Sinnbild und gibt doch erneut Hoffnungen frei…

K.S.,2012,-Das Andere-, Öl/Leinwand, 135×110 cm

 

 

-Schiefe Ebene-, im Titel liegt die Ironie…

9. May 2022 – 20:25

Hier und heute wird der vorgestellte Entwurf einer Farbzeichnung aus den Neunhundertneunziger Jahren, nun mit meinem Montagskramen, zu einem aktuellen Beitrag,  als ein zeichenhafter Bild-Kommentar, in eigener und besonderer Art auch zu einem Friedens-Ruf – als Aufschrei -, der hier erscheinen sollte… “die scheinbar unüberwindlichen Schwierigkeiten” diesen grausamen Krieg in Verhandlungen zum Stillstand bringen zu können; das sei endlich und wiederholt, der dringendste Versuch alle nur denkbaren Verwirrungen der Kopfmuster menschlichen Daseins zu durchschauen und unverzüglich das schreckliche Morden zu beenden!!! Das ist mein Wunsch hier und jetzt im Mai 2022.

K.S., 1990er Jahre, Entwurf mit den Kunst_Köpfen, Mischtechnik auf Karton, 29×58

“die Ölmalerei” hat viele Möglichkeiten um zur Formung einer Idee zu kommen…

2. May 2022 – 16:35

K.S., 2015, -Helle Landschaft-, “zweiter Zustand” Öl/Leinwand, 50×70 cm

…Verwandelungen und Umwandelungen sind dabei für die letztendliche Formung oder für die Bestätigung der Idee möglich… dabei spielen viele Faktoren für’s Gelingen des Vorgefassten eine besondere Rolle…z.B.: Farbsetzung, ‘innere Sicht’, das gewählte Format und so weiter ; -so dass es auch schon mal vorkommen kann, ein angefangenes Vorhaben zu verwerfen und plötzlich mit der Vision einer ganz neuen Erscheinung einer anderer Ideen der Bildfindung  wie ein plötzliches belohnt-werden:dann am Ende etwas ganz Neues entstehen kann.

Hiermit werden die Berliner Grüße von 2009 wieder aktualisiert…

25. April 2022 – 15:54

K.S., Berliner Grüße aus dem Projekt in den 2000er Jahren/ Postkarten als Zeichen -In alle Winde verstreuen-

 

…noch immer leuchtet die Postkarte in Ihrem Dasein hier im Netz,  allerdings mit einer Notiz “Butzmann” versehen …nun das war wohl eine Erinnerung, an wen dieser malerische Gruß damals gelangt ist…  die 2000er Jahr hatten begonnen und die Idee, eine besondere Aktivität im neuen Jahrtausend zu verwirklichen war geboren…

-IN ALLE WINDE VERSTREUEN- so hatte ich Illustrationen und Bildentwürfe in verschiedener Weise im Postkarten-Format zur Sprache meiner spontanen Formulierungen als aktuelle Zeichen meiner “künstlerischen Anwesenheit” in einer Zeit der Vielfältigkeit mit einzubringen…

…aus Korrespondenz und Aufmerksamkeit, wurde das Mitgeteilte zu  konkretem Teilen; – meiner Wirklichkeit als “Berliner Malerin”- und -mit meinem Bildwerk -Anteil zu nehmen.

Hieraus ergaben sich im weiteren, produktive und kommunikative Situationen und Erlebnisse, die in verschiedene anregende Möglichkeiten die Formen meiner Malerei und die Art meiner Ausstellungstätigkeiten mit gestalten konnten.

 

Quadratur des Kreises als ein -Bildzeichen einer Paradoxie, 2022-

19. April 2022 – 15:10

Eine Bildfindung in verschiedene Ebenen

Eine Digitale Photographie wird zu einer schattenhaften Bildfindung; – jedoch daher zu einer Beschreibung, von scheinbar unlösbaren Sachen in der Form  von schwerwiegenden Missverständnissen…

Das Tragische führt die Unlösbarkeit in Anlehnung an ‘fehlende Worte’ zum Irrationalen.

Nur die Fassung und Setzung der Komposition des Bild-Zeichens, in mitten der Fläche eines Quadrates und dabei die Wahrnehmung der Natur-Malerei, zur Formung der “Kreisenden Tendenz”, um das im Zentrum hervor scheinende Licht, bildet sich wiederum ein Quadrat zum Wesenhaften des Ganzen; –als Bild

…mit der Gabe aus Hoffnung, bei eine Suche nach Lösungen von scheinbaren Problemen.