Bilder sind hinterlassene Spuren ohne Ende…

18. January 2021 – 18:59

Atelier 2007/2021 -Malerei aus der vergangenen Zeit-

Hier das unerwartete Beispiel: “K.S., 2007-2021, -Hinterlassene Spuren auf Holz-… nun hier gesehen als digitales Bild, das jedoch nur als ‘Original’ in seiner räumlichen Wirklichkeit erkennbar zu seien scheint… jedoch hier in meinem Blog ergibt sich aus dieser Ansicht wohl möglich, auch gleichzeitig eine Herausforderung nach erneuerter Sicht:”Was ist ein Bild ?” oder des Gedankens: “Wann ist ein Bild ein Bild?”…daraus die Frage nach der Form; “ist das Bild ein Objekt”… und nur dadurch zu erfahren?…

so hätte ‘Es’ ein Glück von sinnlichem Erleben ohne Urteil bereitet, für den Betrachter, als Erscheinung in einem Raum sowie für den Bildner in der Verwirklichung seiner Idee individuell in seinem Studio.

Vielleicht befindet sich die Form der Ausstellungstradition in geschützten Räumen im Wandel aber trotz allem, die hinterlassen Spuren brauchen ein besonderes und räumliches Sehen im Gegenüber zum Dargebotenen!

Neuer Anfang mit einer Märchen-Weisheit von 2017

11. January 2021 – 16:54

K.S., Farbzeichnung auf Karton, -Mit_ dem_ Wasser_ des_ Lebens-

…” -viele Wege muss man gehen um alle Abenteuer des Lebens zu überstehen-…”

…und wieder ist zum Beginn eines noch immer jungen Neuen Jahres der Gedanke und die Hoffnung auf eine gute Zeit gerichtet…

zur Überwindung von warnenden Zuständen mit neuen oder noch unbekannteren Ereignissen zum Schaden der uns umgebenden Welt sind wir längstens aufgefordert…

hier eine kleine Illustration als ein ‘GEBURTSTAGS ALPHABET’ auch für 2021/22 mit der Empfehlung … gehe durch alle Höhen und Tiefen, suche hinter allen unwegsamen Hindernissen andere neue Wege; -zu Zweit als Paar schlagen die Herzen zugleich und  4 Augen finden am Ende dann doch, die Quelle des rein gebliebenen ‘Wasser des Lebens’ !

 

Das “Kalenderleben”mit meinem “Montagsblog”

4. January 2021 – 16:26

K.S., Ein erster Entwurf, in diesem begonnenen Jahr -2021-

…über all die Jahre als Malerin, hat sich das Leben in meinen Bildern gespiegelt… die Zeit und das Sein gaben den Rhythmus zum neuen Erkennen der eigenen “Wesenheit”… das ist noch immer die aufregendste Geschichte: -das sich fortsetzende “Suchen und Finden” neuer Bilder.

Fängt nun (laut Kalender), ein “Neues Jahr” an, kreisen natürlich die Gedanken auch zwischen den Zeiten. Dabei fallen die verschiedenen Wege einer Form- und Bildfindung in all den Jahren ins Gewicht, nicht immer gab es hier für mich die “eingetretenen Pfade”, dazu war mir oft der erste Anlass des eigenen Blicks, die Herausforderung  das Bild als ein lebendiges Lebensrätsel direkt beim Malen zu erleben.

Somit aber auch gebunden an einen Prozess der malerischen Auseinandersetzung von  Fläche und Raum, Farbe und Form um alles dabei schon, als ein Werdendes wie eine “Selbstnatur” verstehen zu können…

Eine Leinwand Rückseite: -im Zwischenraum der Jahreszeiten

28. December 2020 – 20:35

K.S., Digitale Photographie, im Studio von 2016

immer wieder im Zwischenraum der Zeiten, reifen die Bilder auch aus den Ansichten der Wachträume…

in Erinnerung bleiben die bekannten Formen und oft genutzten Zeichen, um dann in ruhenden Zeiten sich mit angespannten Verhältnissen zu verbinden, um diese als Malerei im Bild, sich gerne wieder hervor treten zu lassen. So erscheinen die sich dabei   weiter entwickelnden Formen als individuelle Zeit-Zeichen.

Dann erst unbedingt, als vertraute Begleiter bei der Suche nach der angemessenen Sprache im Bild!

Der Kalender zeigt den Winteranfang aber jetzt zeigt sich ein Herbstblatt…

21. December 2020 – 18:09

K.S., Richtung Nord-Ost, 2010, Mischtechnik auf Industriefilterpapier, 42×59 cm

Bevor der Winter mit Eis und Schnee die eigene Farbgebung zu seinem Charakter finden wird, ist mir noch eine Komposition als ein Studienblatt in die Hände gefallen. Seine Auffälligkeit ist sichtlich der Farbkomposition aus diesem Herbst zu verdanken.

In diesem Jahr war es in malerischer Intensität zu erleben, wie die Blätterfärbung uns eine lange schöne Zeit vorgeführt hatte. Manche Tage konnte man alles gegenwärtig bedrängende vergessen; -oder aber beim Innehalten, wenigstens an den Versuch zu denken “etwas kürzer zu treten”

So ist klar: also  beim Zeichnen oder Malen denkt man ja nicht direkt. Eventuell vorher bei der Wahl des Materials, der Größe des Zeichengrunds ( Papier oder Karton, gefunden oder wiederverwendet…), dann natürlich die Farben, Malmittel und Zusätze… usw. Da denkt man dann lieber nicht daran, weil ja der eigentliche Vorgang der spontan entstehenden  Farbblätter ein spezielle Art oder Denkform sichtbar werden lassen sollen.

Denn daraus  erfindet sich manchmal die umgebende Welt ganz neu!!!

 

Noch einmal den Tanz als eine Quelle für neue Ideen…

14. December 2020 – 16:12

K.S., 1982, Zinkographie, 1/3, 27,8×22 cm, gerahmt 40×30,

So war es schon 1982 gedacht!… gleichzeitig ist die Idee vom Tanzen auch selbst als Gedanke, eine inspirierende Anregung zu neuen Ufern aufzubrechen…

Heute allerdings geht es wohl noch eine ganze Weile nicht ohne Abstand; -und nur mit Maske!!! Gedacht und in kreativer Vorstellung, ist die Grafik wohl zur richtigen Zeit ein Beitrag zur Anregung in den gegenwärtigen Korona-Zeiten.

Die Inszenierung einer Geneinschafts-Ausstellung ist der Berliner Künstlerin Sabine Peukert zu verdanken.

Dies mit dem Gedanken einen Austausch von Erfahrungen zu ermöglichen, und dabei das Gemeinsame im Unterschiedlichen, durch Bilder, Grafiken und Objekte, als gegenwärtige Existenzen auf zu zeigen.

GEMISCHTER SATZ ( -zum Jahresende-. voraussichtlich  bis in den Januar 2021 hinein…)

-es sind 17 Positionen von Künstlern/innen ausgestellt  mit je zwei Arbeiten zu betrachten und eventuell zu erwerben…

oder das Ganze zu entdecken , als ein Spiegel von gemeinsam erlebter Vorstellungsgabe

 

Ein Tanz hinter der Bühne…als geisterhaftes Geschehen

7. December 2020 – 20:06

K.S., 2013, Öl auf Leinwand, 40×60 -La grande bellezza-, Entwurf: -zum Tanzmeister,

ein Geschehen, zunächst in einem Farbraster aber  nicht darin befangen… dieses besondere Entwurfsbild von 20013, zeigt sich hier heute als eine Möglichkeit in “Korona-Zeiten” auf einer Probe-Bühne, die notwendigen Abstandshaltungen an zu trainieren…

Wiedermal ist ein Bild wie ein voraus gedachtes Experiment hier ins Gesichtsfeld genommen… zumal es als solches genau den gegenwärtigen Bedingungen unterworfen ist und sich zunächst “nur” als digitale Darstellung hier in meinem Blog bewegt zeigen kann…

jedoch bleibt die Anregung und die Spannung für das begonnene größere  Format und gibt Hoffnung auf die kommenden besseren Zeiten für alle Erlebnisse im sinnlich/bewegten Kunsterleben.

Ein Tanzpaar im dunklen Raum…

23. November 2020 – 16:32

K.S.,11.11. 2020, Zeichnung, Ölpastell auf Papier, 32×29 cm

 

…es gibt  also immer noch die besonderen, das Gemüt bestimmenden Zeiten…

virtuell oder als Traum von dem man hofft, recht bald erwachen zu können; -so dass wir das “Ganze” wohl irgendwie überstehen.

Dieses mal zum -Kramen in den Fächern- hat mich eine Zinkographie von 1982 angeregt, einem Selbst-Ausdruck der achtziger Jahre nachzugehen, um die damals empfunden offensichtlich widersprüchlichen Zeiten in einer Druckgrafik umzusetzen. (es blieben damals aber nur 3 Probedrucke).

Das Erinnerte gibt heute, nun in der neuen spontanen Zeichnung -weiß auf Schwarzem Papier- eine bildliche Wiedergabe von originalen Empfindungen. Als –ein gespiegeltes Tanzpaar im Dunklen Raum- erfinden wir eine wirksame Kraft zur Aufhebung einer indifferenten Hilflosigkeit;

-zur Rückkehr in eine unbefangenere Lebensart-.

 

Gefunden beim Gehen mit offenen Augen durch die Stadt…

16. November 2020 – 15:50

K.S., Digitale Photographie, 2020, Hommage für Fred Thieler, Fundobjekt, Berliner Straße, Berlin Pankow

“um nichts zu suchen…das war mein Sinn…”

so kann es sein: Du gehst und bist gleichzeitig ein Finder!… die Stadt hat viele Überraschungen bereit und das Unerwartete trifft dich unverhofft; -als Sehender mit offenen Augen ist es gut in der Tasche deine Kamera dabei zu haben!

Die erinnerten Fundstellen werden somit zu Plätzen der Vertrautheit und die mit ständigen Veränderungen belebten und wieder verlassenen Orte, bleiben in ihrer gesehenen Fülle, jeweils als ein sich angeeignetes Bild im gesehenen Kosmos “meiner gelebten Zeit”.

Noch immer ist die Malerei wie eine unentdeckte Insel der Träume…

9. November 2020 – 16:22

K.S., 90/91, -Nausikaa-, Öl/Leinwand, 60X100 cm

…doch neulich erleuchtet ein Traum-Bild die schon lange andauernde Wirklichkeit, des “heimlichen Erwachens”!

Heute am 9. November, erscheint die zum Bild gewordene Erinnerung an ein längstens zurück liegendes geträumtes Daseinsgefühl im eigenen Blick des romantischen Sehnen und Fühlen in der “Figur einer Nausikaa” als Malerei von 1990/91 (hier die Zeit des Mauer-Falls).

Die Malerei -das Bildermachen- war ja bis hierhin die eigene Insel, nicht nur als Traum…,

nun aber nach all den Jahren ist das Aufwachen die immer währende Bewegung und Veränderung, von Seins-bewusstem und Welt-erfahrenem im eigenen Wachsein.  All die Wandlungen berühren das Sehen…die Form und alle Erwartungen zum wirklichen Raum.

Jetzt ist das Erwachen aus unwirklichen Träumen geradezu das Wesen  und Herausforderung von künstlerischer Intuition  -vom “Schaffen ansich”-.