-Das Traumhaus- eine Bildtafel die in den Jahren 1989/90 entstanden ist…

26. July 2021 – 16:59

K.S., 1989/90, Öl/ Hartfasertafel, 61×50 cm, gerahmt, 69×61,5 cm

…erst jetzt in meinen “späteren” Lebensjahren, erkenne ich das vormals Geträumte und vermeintlich schließt sich die Bilderzählung nun für mich auf.

Der Titel gab schon bei der Betrachtung eine Art und Weise der Lesbarkeit und dazu die Farbstimmung  frei. Es war wohl auch ein (fast) vergessener Traum vom Da-sein und vom Leben in Harmonie und Sehnsucht in eine neue Zukunft hinein…

Erwartung, Ankunft, Begrüßung, und Aufbruch sind wohl die figürlichen Zeichen des Bildgeschehens; -jedoch sind die Ursachen aus den 40er Jahren im unbewusstem Erleben von Krieg und Nach-krieg, hier als Traumgeschehen  dabei.

Im Jetzt 2021, erinnere ich die Zeit vor und nach dem Mauerfall und die Vereinigung der zweigeteilten Stadt als Berliner Malerin…

gleichermaßen eine  Erzählung; von neuem und altem Erleben als Bild. Auch 1989 waren die Zeichen schon Aufbruch und Erwartung…jedenfalls gab es auch die Begrüßung in gestischer Form aber um die Ankunft zu verstehen gibt es in meinem Werk immer neue, sowie  auch alte Zeichen.

Gut ist, dass hier mein Blog  für mich den Platz und die Offenheit, für den langen Weg der Ankunft; –als in Berlin  lebende und arbeitende “Deutsche Malerin” seine Gestalt gefunden hat

 

Die Stadt Berlin wie kann man als Bild sie verstehen…

19. July 2021 – 16:23

K.S., Hausfiguren, 1998, Öl/Leinwand, 60×41

 

hinein geboren ins Unbegreifliche …der Zeit des Kriegs…das Erleben der Wahrnehmung des Zustands von Welt jedoch als Sensor von unbewussten Erinnerungen vom Dasein im Hin und Her, Juli 1942 bis etwa-46/47-

Nun erst in meinen jetzigen “Späten Jahren” Tauchen Gedanken und Erinnertes in meinen Bildern als “gefühltes Erkennen” in der malerischen Formensprache meiner Bilder, wieder auf.

Es mag  der Grund sein, dass der Bildraum selten dem Abbild des realen Raumes folgt; hier ab Ende der 90er Jahre z.B. gibt es eine Reihe von Darstellungen der “Hausfiguren”, dazu gehören Bleibendes über die selbst erlebte Stadt Berlin jedoch in Verbindung und zu gleichzeitiger “Loslösung” von unklarer Bedingtheit des Erkennens der eigenen  Figur.

 

Ein Aufbruch ins Firmament…

12. July 2021 – 15:51

K.S., 2015, -Spirale Ins Firmament-, Öl/Leinwand, 28×37 cm

vielleicht ist es ganz einfach, die Erdenschwere hinter sich zu lassen… hier im Netz gibt es wohl schon einige Möglichkeiten dazu; -“Achtung, nur  den Kopf da nicht verlieren!”, was heute verwundert, das ist mein vorher gewusstes Motiv: die Spirale als ein zur durchscheinenden Fläche gewordenes Bild in seiner als Wirklichkeit zu empfindene Durch- oder  gar Weitsichtigkeit!

Ein Spiel für die Augen? Nicht nur, sondern auch als Zeichen für die Träume über die gemalten Bilder, zuerst einmal dabei, durch die eigenen Wahrnehmungen sich selbst zu verstehen… bevor es etwa nötig wird zu einem anderen Planeten oder in eine unentdeckte Welt zu gelangen… da wird nun schon gebastelt und gehofft, bevor ein friedliches Miteinander in der gegenwärtige Welt gelingt.

Das Bild ist 2015 entstanden, jetzt hier in seiner eigensinnigen Ausstrahlung, erscheint es heute nach 6 Jahren später, als ein Blickt mit einer Raumvorstellung, zum inneren Geheimnis des menschlichen Daseins gelangen zu können.

Etwas über das “Selbst-Gefuehl”…

5. July 2021 – 22:29
Das eigene Selbst

K.S., 1998, Kleines Tagebuch von 1998, Etwas über das Selbst-Gefühl

Oft gehen die Überlegung in der Malerei über das Gesehene hinaus, insofern gehen die Ideen zu einem Bild viele kleine und auch manches mal längere Wege oder  ganz und gar Umwege, um das, was sich im eigenen Dasein zeigt auch darstellen zu können…

So ging es zu, dass ich selbst in meinen Bildern, als mein eigenes Modell in den verschiedenen Lebenszeiten als dargestellte Figur immer das Bild im Sinne eines Selbstbildnis der Malerin mit  oder vor einer Staffelei entstand.

Es mag an einer Veränderung meiner Ateliersituation Anfang der 90er Jahre gelegen haben, dass die Zeichnung in meiner Ausdrucksweise zusätzlich einen ganz anderen neuen Aspekt eingefordert und eingebracht hatte. Hierbei entstand das “kleine Tagebuch” mit einer Übung von täglichen Ausdrucks Köpfen. Die Titelei war damals 1998: –8 verschiedene Tage sorgfältig bedacht-

Im Kontrast; – hier ein “ewig junges Bild” aus den 70er Jahren…

28. June 2021 – 16:35

Karin Sakrowski.1977, Öl/Leinwand, Stillleben mit Plastik, 70×50 cm

“jung” im doppeltem Sinne… das muss man schon sein und früh aufstehen; um die Kornfelder in Berlin im Sommer noch in der Pracht ihres Daseins erlebt zu haben… und um diesem dann auch nachzugeben gab es damals keine Frage…, denn ich hatte nicht den Plan, eine Blumen-Malerin zu werden…

vielmehr suchte und suche  ich noch heute in meiner Malerei nach Möglichkeiten der schon in der Kindheit erfahrenen Empfindungen aus dem Gesehenen im Bild zu einem sinnlichen Extrakt zu gelangen…

jedoch bewusst all den Widerdersprüchlichkeiten, Gegensätzen, auch wohl nie endenden Einflüssen, aus dem Lauf der Zeiten mit jedem Malwerk -Bild für Bild- einen Zwischenraum  für Veränderung, Lebendigkeit,Anregendes, im Erhalt und im Bereich von Rätselhaftem sich zugleich davon frei finden zu können.

Andere Zeiten mit neueren Formüberlegungen…

21. June 2021 – 15:11

K.S. 2021, Farbzeichnung , Mischtechnik auf Karton, 30×40 cm

…meine Bildwelt geht meist vom Gesehenen aus und so ereignet sich immer wieder eine Suche nach der Form, um die Einflüsse der  eigenen (also auch natürlich die ganz persönlichen Erfahrungen) im Zusammenhang von Raum und Zeit, zum Ausdruck zu bringen…

Als Malerin ist mir von Beginn an eine Vielseitigkeit möglich geworden…wobei es mir aber immer darum ging auf einer Leinwand zu einer “gültigen” Formulierung meines Weltgefühls zu gelangen. Glückhaft ist es, die verschiedenen Wege als Sammlung der Ideen dazu, in unterschiedlichen Materialien , sozusagen “zu Kristallisieren”.

In der Rückschau zeigen oft all die Studien, Entwürfe, Grafiken oder die vielen Farbzeichnungen, wie ein Zeit-und Handlungs-Muster, meines künstlerischen Tuns als mein Verhältnis zum Werden und Sein, zum annehmen oder verwerfen…um dabei etwas zu finden, wie die sich selbst verändernden Formen und auch der Sehweisen in heutigen gegenwärtigen Zeiten!

Endlich wieder mal ans Meer…

14. June 2021 – 15:56

K.S., 2003, -Am Meer II-, Farbzeichnung, Bleistift, Tusche und Tintenstifte auf Papier, 19,5×28,5

…auch in Berlin ist es jetzt gerade schon ganz schön ‘heiß’ geworden… und zur Abkühlung muss man zur Zeit die Tricks der Schatten-Sucher beherrschen.

Oder hier im Blog könnte man sich ein wenig mit den kühlenden Farbklang der Farbzeichnung erfreuen. Um sich in Gedanken eine kleine fächernde Brise am Ostsee-Strand vorzustellen und wenigsten schon mal daran denken, wie schön es ist, sich baldigst auf das nächste Reiseerlebnis einzustimmen.

Einfach so…ohne Plan… und auf freie Bedingungen hoffend; -so dass die See sich mit ihren Wellen auch richtig als “Meer des Friedens” :))… wieder erweisen kann!

Auch die Vögel haben eine individuelle Psyche…

7. June 2021 – 15:58

K.S.1987, -Die(neidische)Saat Krähe-, Mischtechnik auf Aquarellkarton, 24×34 cm

… daher kommt es dazu, dass der Mensch für sich selbst aus der Beobachtung des Verhaltens von Tieren Vorstellungen und vergleichende Assoziationen über eine lange Zeit in sein eigenes Selbstverständnis integriert hat… wohl ganz gleich ob in Wort oder Bild!

Nun kann es aber so gehen, dass Worte oder Blicke zu eine bildlichen Verbindung von Gedankenpsychologie und, oder auch manches Mal, zu falschen Bewertungen  kommen kann; -ganz einfach -wir sehen es und sind erfreut wenn es zu Begegnungen in der Natur kommt. Doch auch die schönsten Überlieferungen in allen Formen der Kunst, zeigen den Wert allen Seins auch in der “Moderne.

Aber auch zum Glück gibt es die Dichter, Forscher und Poeten, so wie die Bilder-Macher… und so könnte man denken, “wenn es Sie nicht gäbe,wäre dann die Welt nicht ärmer?!”

Die Zeit hält ihre Wunden zur Heilung bereit…

31. May 2021 – 14:24

K.S., ’21, -Transit-, Farbzeichnung, Acryl, auf Büttenpapier, 39,5×56,5 cm

Hier heute ein “Blau_Rot_Kontrast” mit figürlich ausgedrückten Irritationen … und das ausgerechnet zur bevorstehenden Reisezeit!

Gesehen sind die ausgeführten Formen zum eigenen Ausdruck der Verunsicherung vom menschlichen Dasein aus dem verinnerlichten “Niederschlag”aller aktuellen Veränderungen.

Wenn aber immer neue Fragen zur Zeit, sich als ein Verhältnis zum Wandel von Zeit und Raum hier in Ideen von  Erneuerungen eines Bildausdrucks einstellen, dann sind die eigenen Sinne dabei so gesehen, als eine wesenhafte Untersuchung zur menschlichen Gegenwart und als ein Teil im aktuellen Fluss.

So hat die zurückliegende Kunst-Arbeit der letzten Zeit, im Besonderen hier meine Technik der Farbzeichnung zu “eignen Beflügelungen”geführt und zur Hoffnung auf weitere und neue Anregungen im Sein der Gedanken-Welten, als Berliner Künstlerin, dazu-zugehören!

Etwas aus der Hand_gefallenes…

24. May 2021 – 15:17

K.S., 2021, -Lady M- Farbzeichnung, auf Zeichen-Karton, 21×29,7 cm

…nun  aber, hat eine gute Situation, hier in Einheit von Material, Beweglichkeit und Gefühl der Hand, zur ‘Wirklichkeit’ einer Bild-Idee geführt!

Dies sollte heute nun den Pfingstmontag beleuchten, mit Dank an die Bilderfreunde, hier im Blog und an offen frei empfangende ‘Gleichgesinnte’…