Gespiegeltes Zwillingspaar in einer Zuwendung

26. October 2020 – 17:27

K.S.,1980, Farbholzschnitt, Unikat, Collage (zwei Farbvarianten als Probedrucke zugleich)

Zu der kleinen Auflage eines Farbholzschnitts aus den achtziger Jahren, gehören zwei Probedrucke auf durchscheinendem Japanpapier, die sich in  ihrem  Farbmuster unterscheiden, so sich jedoch durch Collage und zusätzlicher Spiegelung bei der Ausführung, zu einem eigenständigen Unikat verwandeln konnten.

In den 80iger Jahren war die Druckgrafik als Holzschnitt in meinem Heegermühler Atelier eine anregende Technik. Selbstbestimmt konnten die Blätter in kleinen Auflagen aber alles in eigener Hand entstehen; von der Wahl und vom Schnitt des Druckstocks, der Farbe und des Papiers ergaben sich eine anregende und experimentelle Lust der gesteigerten Bildfindungen.

 

Neue Auktions-Beteiligungen im AMALIENPARK / RAUM FÜR KUNST

19. October 2020 – 15:50

Karin Sakrowski.,1991, -Geistige Landschaft-, Lithographie auf Bütten-Karton, 39×49 cm

…es gibt immer noch Wunder… und die Künstler glauben weiterhin an mentale Berührungsideen zur positiven Ausstrahlung durch die Veröffentlichungen Ihrer Werke. Es geht immer um  die Sichtbarkeit und die Unterstützungen dabei!

Dafür gilt hier der Dank für die Einladungen an all die Teilnehmer; aber auch  gleich falls sind meine hoffenden Gedanken zum glücklichen Gelingen an die Akteure gerichtet, die zur Ermöglichung  der aktuellen Herbst-Auktion in  den Räumen für Kunst der Galerie Amalienpark beitragen.

Der Herbst ist auch in Berlin angekommen…

12. October 2020 – 15:04

K.S., -Oderbruchlandschaft-, 1984, Öl/Leinwand, 70×100 cm

…und deshalb kommen jetzt die Erinnerungen an vergangene Malereien in der Natur, wieder mal im  Studio in Erscheinung!

Die glücklichen Tage in unseren Breitengraden direkt in der Natur am Landschaftsmotiv sich zu erfreuen und die eigene Stimmung in das sich entwickelnde Bild hinein zugeben, das war in all den Jahren das beste Ereignis dabei.

In besonderer Weise hat mich zum  Oderbruch mit seinen flächigen Landschaften eine starke wiederkehrende Empfindung ab frühester Kindheit begleitet und so ist diese Konstellation aktivisch beim Malen eingebracht und sicherlich zu der ganz besonderen Hingabe an den Farbauftrag  geworden, was augenscheinlich zu der sensitiven Verbindung von ‘Fläche und Raum’ auf der vorbereiteten Leinwand geführt hat.

Heute das Bild ohne Worte…

5. October 2020 – 14:08

K.S.,1988, -Großvater Otto S.-, Öl/Leinwand, 81×65 cm; -das Bild als Lebens-Erzählung.

 

-ein Berliner Porträt-noch aus dem 20. Jahrhundert

Artist lieber im hellen Raum -“…die im Dunklen sieht man nicht…”

28. September 2020 – 16:09

K.S., – The Artist -, 2005, Öl/Leinwand, 48×37

 

…so oder ähnlich könnte hier das Bild selber sprechen.

Da ist das Malen leichter im eigenen Denk-Raum, als ohne Abstand “zu nahe am Motiv”; – und so kam es auch dazu.

Mit diesem variiertem Gelb und Yellow, dem farbigen Grau, Schwarz und Weiß, am Ende ein wenig noch das Rot.

Alles das zusammen, erzeugt den nötigen Klang für die Bühne, den Auftritt des Einzelnen, den Ruf zur Aufmerksamkeit und eine Erwartungshaltung zumindest;

– an  die Hinwendung zur gebotenen Darstellung eines ganz besonderen einzigartigen Kunst-Stücks!

Kleines Paar auf kleinem Bild von 1979, mit Eitempera auf Holz

21. September 2020 – 16:19

K.S., 1979, Malerei, Eitempera auf Holz/ Digitale Photographie, 2020

…wir sind ganz und gar nicht aus der Zeit gefallen…

das fließen der Zeit ( bis heute nun im 21.Jahrhundert); -das ist für das dargestellte Paar, der sich gegenüberstehenden Bildpersonen, hier im Blog nun aber ganz zu erst als digitale Objekt-Photographie zu verstehen…

aber die Malerei weckt ein Erstaunen und  so assoziiert das Ganze nun von selbst, auch gleichzeitig ungeahnte Ereignisse und auch Vergessenes. Wie selbstverständlich liegen in der Betrachtung die Summe aller Erfahrungen, der in den Jahren von 1979-2020 erlebten Zeit.

Es tritt gleichzeitig mit dem kleinen Bild, eine assoziierte Lebensgeschichte hervor: -als ein sich selbst bewusstes Paar, noch immer sehend zu zweit, in seiner “bisher unvollendeten Gegenwart”-.

“Die Sonne bringt es an den Tag”

14. September 2020 – 16:03

K.S.,1998, Spreeblick, Öl/Leinwand, (un grundierte Tafel), 40×50 cm

oft sind die Rückseiten von Bildern genauso beachtenswert wie es hierbei durch einen Zufall  vom  “abnehmenden Herbst-Licht” zur Ansicht kam.

Die Sonne steht nun schon etwas tiefer und bringt jeweils mit dem sich verändernden Licht, ein natürliches Umfeld von draußen herein; so kommen die Bilder und die Betrachter oft im Werkraum nicht zur Ruhe.

Hier mit der Stadtlandschaft als Studie, ist zum Beispiel sogar das Erkennen der gespiegelten Darstellung, als wesentliche Wirkung des bestimmenden vertikalen Farbauftrages für die Komposition sehr gut zu erkennen… auch die Lebendigkeit des Auftrags gibt das grafische Gerüst des malerischen Impetus; -wohl möglich viel stärker als die farbige Bild-Vorderseite

 

Mein Fenster-Garten mit allen 4 Jahreszeiten

7. September 2020 – 15:35

K.S.,-Fenster Garten- 1989/1993, Öl auf Hartfaser, 54×66 auf Leinwand montiert, 67×79 cm

…ja geht denn das… noch dazu in einem Bild ?

Nun so sollten die Titel der Bilder nicht durch lange Erzählungen den Blick so verdrehen, wie die dargestellte Figur es uns vorschlägt … hier aus diesem Stück Malerei  weht uns ja eine geheimnisvolle, jedoch auch eine angespannte Stille entgegen, die eine ganze eigene Aufmerksamkeit des Sehens und Empfindens mit der aufkommenden Erwartung an die Betrachtung herauszufordern vermag.

Bestimmt sind hierbei die dinglich gestalteten Zeichen unbedingt als ein Lösungsvorschlag zur Umwandlung eines “Bilder-Rätsels”zu verstehen… vielleicht; -als die über längere Zeit entstandene Bilderzählung, zu den jährlich sich wiederholenden Jahreszeiten

…als eine Sehnsucht nach sinnhaftem Sein-.

Zwei Postkarten von 2018 im Sinn/als FOTOCOLLAGE

31. August 2020 – 15:12

FOTOCOLLAGE 2020, Hommage für Honoré Daumier & K.S. als Ubu

…des öfteren sind die Gedanken verbunden mit der Zeit und den Orten an die man sich gerne als/ und mit Ansichtskarten erinnert…

hier im digitalen Dasein geht es diesmal gleich in einer Doppelung, als Erinnerung und Ehrung/(Hommage), zur Sache.

Die Freude beim “Kramen in den Fächern” befördert gleichermaßen zwei kleine Ansichten auf den Zeichentisch ins aktuelle Licht, und somit einmal aufs gleiche “Tableau”! Wie ein Zeitraffer scheinen sich die Zeichen der Überhöhung zu gleichen oder die semiotische Wirkung als gemeinsames Ganzes ergibt erneut eine Aufführung und Aufforderung zum (Zeit)-vergleichen der angebotenen vielseitigen psychologischen Formeln und Zeichen…

Immer etwas gleicher als gleich…

24. August 2020 – 15:59

K.S.: -Ausstellungs-Beteiligung- Open Call/2020 Schoeler Berlin

100 Jahre Berlin/(als Groß)/Stadt / Zeit / Kunst, so  lautete ein Ruf/vom Kunsthaus Schoeller Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin: “-100 Jahre – 100 Bilder-”

Eine Bildtafel aus dem Jahr 2012 meiner Bewerbung, wurde als Beitrag ausgewählt und hat im “Kunsthaus für alle” im Raum II  seinen Platz gefunden.

ein Erinnerungs-Muster: – einerseits zeigte die Brandwand im Hof vom ehemaligem Postfuhramt in Berlin Mitte- lange Jahre und heute noch, auf einem meiner Bildtafeln  ihre Wunden…

zum anderen erinnert und mahnt der Anblick an die eigenen, zum teil unbewussten Erfahrungen meiner Kindheitsjahre, dabei auch im späteren “Werden”, längstens erlebter Nachkriegs-Zeiten in Berlin.

K.S.,Brandwand, Postfuhramt, Berlin Mitte 2012, Öl/Leinwand, 63×100 cm

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog, in dem wohl die Vielseitigkeit zum Ausdruck kommen wird… die Räume in dem besonderen und ältestem Haus in Berlin-Wilmersdorf ergaben eher eine ausgleichende Wirkung, wobei das Ungleiche vom Zusammenspiel von Malerei und Fotografie nicht immer zur gesteigerten Wirkung gelangen konnte.