Abgeschminkt und aufgegessen…

17. January 2022 – 10:40

K.S.,Fotocollage, Stillleben, 2022

…”die Vergänglichkeit” ist damit erfasst und sinnlich herzhaft erfahren, so hiermit als neuer Beitrag, (Ohne Worte)  im begonnenen Jahr hinzugefügt…

K.S.,Fotocollage, Stillleben, 2021/22

Ein Anfang hat also begonnen…

10. January 2022 – 16:40

K.S., Farbzeichnung/Leinwand, 2006, 110×65 cm

Eine Bildfindung von 2006 -Work in Progress-…

als Start ins Heute, jetzt im Neuen Jahr 2022, erscheint dieses angefangenes Bild als ein Überraschungs-Fund im Werkraum-Fotoarchiv!

Damals mutig als Farbzeichnung der spontanen Art, auf die frisch grundierte Leinwand  gebracht. Inspiriert durch eine Insel-Landschafts-Vision vom Darß, aus einer bewegten Sicht der Zweier-Beziehungen vom Bodden und Offener See, in der Begegnung von Himmel und Erde am erlebten und gesehenem “eigenen Horizont” als eine Vorahnung für eine Zeichen-hafte Bildformulierung, die sich im zweifachen Kopf-Gedanken-Spiel dann auch malerisch im Weiteren ausgeprägt hatte.

Obwohl jedoch der grafische Ansatz dabei im späteren Malprozess verloren ging, so ist die Freude aber groß, wenn ein früher Entwurfszustand wenn auch nur als Zustandsfoto noch zusehen ist…

Entwurf: “Berliner Studie”/ Zeitlos

3. January 2022 – 19:24

K.S., Entwurf, Fenster/Zeitlos, Berlin-Studie, Mischtechnik auf Karton

… zeitlos, wohl aber nicht aus der Zeit gefallen… Berliner haben es gerne die erlebten Wahrnehmungen in Zurufen zu fassen, oder auch ganz und gar in ‘Schlagwörtern’ zu denken… beliebt zum Beispiel zur Zeitlosigkeit… ist immer noch der Ausruf: “Kinder wie die Zeit vergeht…!”

Ganz besonders sind die Maler mit Ihren Bildern “niemals auf dem Trockenen”; -alles zu Erreichende, liegt im Tun und Werden und das Glück der Ausdauer führt zum Erkennen und wird zum Werk… hierbei wird die Zeit zum Lebenssinn!

Zwischen den Zeiten mein “Haus am Meer” aus lauter Fund-Stücken

27. December 2021 – 20:13

K.S., Collage, 2019, Fundstück-Installation, auf Brief-Umschlag

Heute zum Montagskramen erscheint mit klirrendem Frost am 3. Weihnachtstag, gleichzeitig  der Wunsch, auf eine freudige Bild-Vision, und bestens oder liebstens, hier gleich  als eine verträumte Collage, die ursprünglich ein Liebes-Brief werden sollte…nämlich von der Insel Usedom nach Berlin…

Nun verbinden die gesammelten Fundstücke sich mit den Erinnerungen an den letzten Sommer; -jedenfalls geben sie als gefundene Darsteller die Stimmung der Erinnerungen an die schönen Ostseetage, die kleine Sammlung wird zur Bild-Collage!

Und die Freude auf den nächsten Sommer ist damit schon geweckt…

Mit neuen Illusionen die Wirklichkeit Vermessen…

20. December 2021 – 18:01

Sakrowski, Illusion&Wirklichkeit, in der pankegallery, hier als Fotocollage, webwerkraum, R.S.und K.S. eine Darstellung von -Verbunden Generationen- als Wunsch und Zeichen- noch im Jahr 2021 erreicht !

… es kommt wohl dabei immer auf ein Miteinander der Kulturen aller Generationen an; -um mit weiteren Ideen zu neueren Ufern und Versuchen zu kommen;- eine  verbleibende Vorstellung davon ereignete sich zur Zeit bei einem Besuch im Werkraum-Studio mit dieser digitalen Fotocollage: -hier wird die Vision zu einer Erscheinung, durch und mit digitalen Anwendungen als ‘Bild-Skulptur’ erlebbar, um damit  zu einer bildlich und räumlich- erlebbaren Illusion dieser Verbindung von Raum, Zeit und Idee zu gelangen.

Die Bilder als Zeitvermessungen…

13. December 2021 – 15:54

K.S., 2010, die-bilder-als-zeitvermessungen

hier im Blog geht auch noch was ‘VOR Wärts’… , wenn auch die Zeit läuft:- ” wie im Sauseschritt”… so entstehen jedoch meine Bilder über all die Jahre eher mit sinnlicher Bedachtsamkeit, also mal expressiv, mal eher mit suchendem Sinnen, dabei  Schritt für Schritt, oder gar mit einigem “Hin und Her”!

Der Bildauschnitt gibt ungefähr eine Vorstellung der zumeist benutzten Formate. Serien von gleicher Grüße sind dabei ein besonderes “raumerweiterndes Mittel der zufälligen Wahl”, deshalb war es hier im Wohnatelier, mit Regalen in Fluren und kleinen Nebenräumen immer möglich die aktuell gelebte Zeit mit in einer gleichzeitig empfundenen Malerei in gesehener und reflektierender Form, sichtbar werden zu lassen.

So gibt es in diesem Lebensraum, die Permanenz von Zeit und Raum und gleichzeitig als belebende Flächen, belebt und verlebendigt im Hiersein.

Fotografisch als Digitale Anwesenheit, hier mit all den Blogbeiträgen zum “Montagskramen”, die Documentation vom Leben mit Bildern.

Wir lassen uns beim zeichnen von einem Fleck nicht verschrecken…

6. December 2021 – 20:09

K.S., 2015,-Blinde Flecken- Collage, Zeichnung und Aquarell auf Karton, 40×30 cm

… im Grunde ist die Eigenheit einer Ideenfindung mit der Technik einer Skizze oder Zeichnung immer auch ein Abenteuer, bedingt oder gar beflügelt durch die Wahl der Mittel…

im weitesten Sinne sind mir das malerische Spiel mit der wasserlöslichen Tusche und der sparsamen Hinzunahme von  Aquarellfarben in mancher Hinsicht am geeignetsten  in einer Verbindung von Gesehenem und Gefühltem zu einer Bildform zu gelangen…

dabei entstehen unvermittelte, auch irreale Formen, die durch das Hinzunehmen einer Collage-Technik, zuweilen zu Erzählungen werden können. (hier: z.B. als Titel:”Blinde Flecken”, die wie ein Rätsel beim Anschauen gelöst werden können)

zunächst entsteht beim Umgang mit den gewählten Materialien eine sinnlich Verschmelzung von Kopf und Hand und ein Glücksempfinden bei jedem Fleck und Berührung der gewählten Bildfläche.

“wenn die Wege sich kreuzen, da sollte man die Orientierung nicht verlieren”…

29. November 2021 – 17:48

K.S.,-der verlorene Weg-, 2018, Collage Objekt 21,7×32 cm/ Digitale Photographie

… so gibt es zum Glück an einer Kreuzung, immer eine Wahl; -auch viele Märchen erzählen uns davon… so folgen wir auch des öfteren verschiedenen Wegen, von denen wir denken das könnte der rechte für uns sein… unsere Erfahrungen ergeben doch auch eine Wachheit des Gefühls vom angestrebten Ziel und wir wissen um die Not der Irrungen und Wirrungen der ungewollt ins Abenteuer führenden Richtungen.

Nun wird mir klar, warum und weshalb jedes meiner Bilder von beginn an schon, als Idee und zur Ausführung, sich auf verschiedenen Wegen anzeigen könnte, um so bei der Entstehung, die Vorstellung von der Formfindung, zum Ausdruck zu bringen; -immer kann es dabei gehen, dass schon der Entwurf den Konflikt vom Gegensatz der Wege und Umwege in sich tragen kann.

(wie z.B. das Collage Objekt mit dem Titel  “der verlorene Weg”, von 2018 in der Abbildung zeigt!)

Erinnerungs-Studie als Augen-Blick…

22. November 2021 – 19:38

K.S., 2021, Studie, Stadt-Köpfe, Farbzeichnung, Mischtechnik auf Papier, 22×30 cm

…wenn ein Gefühl mehr erkennt, als einen zufällig erhaschten Augenblick der Wirklichkeit und diese sich als eine “Daseins-erfahrung” erleben lässt, so beginnt von da an die Freude, sich mit einer malerischen Darstellung auseinander zusetzen; -um dabei durch die Wahl der Farben, mit ihrer Stofflichkeit auf einer Leinwand, zur eigentlichen Bildfindung zu gelangen.

Der malerische Vorgang, zusammen mit allen aufkommenden Sinnen, gelangt dann im Malprozess, zu einer hervor gebrachten  bestimmten  Seins- oder -Raumerfahrung und schließlich zu einer erlebten Bildgestalt.

Wenn auch manches mal die Studie lebendiger erscheint, so ist der Weg einer Auseinandersetzung mit Farbe, Raum und Komposition, für die Erzählung zu zeit-bezogenen-Erfahrungen hoffend auf ein Erkennen erneuerter sich öffnender Wege.

Ein Montagsbild als Hommage für Hans Fallada

15. November 2021 – 16:19

K.S.,2021, -Abflug der Bienen Königin-, Mischtechnik/Leinwand, 60×80 cm

Ganz ungünstig ist der Herbstanfang im November zu einem Aufbruch geeignet… alles wirkt ja so grau;

… mag es noch so freundlich gemeint sein, wir denken beim Malen nicht unbedingt an diese “Mühen der Ebenen”, aber der Imker zum Beispiel, der denkt an seinen Honig und so kann es sein, dass  all seine Mühen und sein gedachtes Kunstwollen auf gute Erträge, sich ganz unverhofft auf eine neue Idee zur Stärkung von Seele und Geist in eine literarische Geschichte  verwandeln kann.

Wie schön wenn nun ein gemaltes Bild  dieser Beschreibung sein Dasein verdankt;- und nun, anstatt des Novembergraus’ ein farbiges Grau für eine Bienenkönigin erfindet, um für uns schließlich bis zum neuen Frühling in eine gute Verfassung und mit neuen freudigen Taten wieder zu den eigentlichen Bestimmungen zu gelangen. ( Ebenso ist es wohl Hans Fallada mit seinen Bienen-Völkern gelungen)