zum Ostermontag ein erneuerter Aufbruch mit gespiegeltem Blick…

5. April 2021 – 18:30

K.S., 2021, Digitale Photographie, Objekt_Detail, -Erinnerung ist Überall-  (gespiegelte Ansicht als erneuerter Aufbruch)

…nun nach diesem Objekt musste ich heute nicht lange suchen, hier in meinem Werkraum nimmt es als Teil meines permanenten Gedenkprojekts: -Narben und Relikte- als Wegbegleiter einen bildgebenden Platz ein.

Als besonderes Zeichen eines erneuten Aufbruchs hatte sich die Wirkungskraft meiner Detailaufnahme jetzt zur Vorosterzeit und heute zum Ostermontag, wieder ins Auge und in mein Dasein gedrängt; –

so dass für mich selbst die Folge meiner bildhaften Untersuchungen über die eigenen individuellen Möglichkeiten von “Erinnerungs-Bildung” über all die Jahre ab 1992 nicht abgeschlossen seien können

Scherenschnitt auf Porzellan-Glasur mit Altersspuren

29. March 2021 – 16:00

K.S., 2019, Fotocollage auf alter Pozellan-Glasur

Sieh’ hin oder see here … ein Frühlingsbild von 2019, mit den unnachahmlichen Strukturen.

Es bleibt immer wieder ein Geheimnis, wie ein Ereignis in Raum und Zeit sich zu einem wirklichen Mitspieler fast wie auf einer Bühne in einem Bild zur Darstellung einer Impression finden lässt!

Aber das Auge und das Licht bleiben wohl zumeist die Hauptdarsteller. Die Idee und die Bild-Findung fordern jedoch den Traum zum Erwachen heraus, um dann  in der Wirklichkeit selbst die herrlichsten Farben und Formen als ‘Natur-Malerei’*erleben zu können.

*auch “Craquelüre”, (Haarrisse alter Bilder) genannt…

“Der erste Blick” als neuerer Entwurf aus dem “inneren Sehen”

22. March 2021 – 16:12

K.S. “Der erste Blick”,Kohle/Leinwand, 24×30 cm

 

Vielleicht ruht wirklich noch das Glück in meinem Herzen, denn demnächst kommt die Farbe hinzu, um ein neues Gespräch auf einer Fläche zum Singen und Klingen zu erwecken!

Haben Die Formen ein Ziel oder erscheint das ganze als Spiel. Wohin gehen dabei die  Entscheidungen auf einer Leinwand. Wie kann es werden; – zu einem rätselhaften Sein und dabei doch in sich rein und frei ?

-So kann es wohl erst nach dem zweiten und vieler folgender Blicke in länger währender Zeit, sichtbar zum eigenen Maß dann werden…

Ein Fensterblick erinnert an den Lauf der Jahreszeiten…

15. March 2021 – 20:20

K.S. -Herbstfenster, 2020-, Digitale-Photographie

…denn die Bilder dazu haben jeweils eine sinnhafte Herkunft; -dabei ist ihre  Erzählung durch Form und Farbe ein Teil vom Erleben der Jahreszeiten.

Hier im Werkraum sind sie besondere lebendige Begleitung im Wandel meines permanenten Maler-Seins so werden sie Spiegel  vom erlebten “Drinnen und Draußen”, vom “hier und heute”, auch sind sie Zeiger vom bleiben und vergehen…

Auf dem Schnappschuss  sind hier zusehen: ein Holzschnitt von 1982: -der Äthopier- und ein Detail des Stillleben: mit -Kopf und Schild-, von 1994/95 Öl/ Leinwand 130 x 60 cm.

Nun ist wohl der Herbst und der Winter endlich vorbei und bevorstehenden Jahreszeiten haben auf die Veränderungen im Atelier, immer noch den größten Einfluss auf die Entstehung  neuer Arbeiten…was  sowohl die Ideen und die Auswahl der Techniken betreffen kann!

Sichtachsen und auch der Lichteinfall bleiben in der Vertrautheit der Wiederkehr; -so ist die Wahl der Technik und der Platzierung bestimmt.

 

 

Ein Bild ist ein Bild…

8. March 2021 – 16:07

K.S., -Vorfrühling- 2003, ÖL/leinwand 115×140

dieses Mal wollte ich den Sonnenschein mit dem Bild von 2003 feiern, denn aus dem Vorfrühling ist sogleich eine “Hommage für den Frühling an sich”  geworden.

Außerdem fällt nun das “Montags kramen” auch mal auf den 8. März also zum Internationalen Frauentag, (seit drei Jahren ist er in Berlin zum Feiertag ernannt).

Für mich ist das Bild von 2003, mit seiner zeichen-haften Bestimmtheit , jetzt gerade zu einer Hommage an den Frühling geworden.

 

Das Boot mit der Figur wird hier zum Hoffnungszeichen im Vorfrühling…

1. March 2021 – 17:41

K.S., 1994-95, Kaltnadelradierung, (Auflage 1-30)

… denn mit dem 1.März ist der Anfang schon gemacht: ” im Märzen der Bauer seine Rösslein einspannt… er setzt seine Felder und Wiesen instand…” das unvergessene Lied aus meiner Kindheit trifft genau auf die Sehnsucht nach neuen Bildern hier im beginnenden Frühjahr bei zunehmenden Tageslicht für draußen und drinnen!

Besonders jetzt im Jahr 2021 wird die Radierung “mit dem Boot auf dem Trockenen”, ja wohl selbst erst mit der angespannt/bewegten Figur, zu dem hier vorgestellten Zeichen, für bevorstehende und gelingende Veränderungen …bis dass es dann nach 2 Monden wieder heißt: “Alles neu macht der Mai!!!”

– Dann wohl möglich zu übertragen, als ein gelungenes und glückliches  Zeichen zur eigenen bestätigten Selbstgestimmtheit.

Ein Bild mit der Freude an gefundenen Objekten

22. February 2021 – 16:25

K.S., 2018, -Auf unbekannten Wegen-, Collageobjekt, , Fundstücke, verschiedene Materialien, auf Karton 31,7×42,5 cm

-Bildfindung-, das ist für mich als Malerin ein gerne benutzter Begriff…

…so könnte es wohl sein, dass sich die Bildform selbst im prozesshaften gestaltet und dann erst über die eigene Suche nach den “immer  schon” vorhandenen Lebensspuren einer eigenen Sicht auf die Dinge hervortritt.

Erst im Zusammenklang mit Gesehenem in Vorstellung und Wirklichkeit, kommt es zu dem erstrebten sinnhaften Erleben einer “Bildwerdung”, die für mich immer wieder nur im offenen und freiem Spiel der Kräfte, zu eigenen Findungen führen kann; hierbei auch oft am liebsten verbunden.

-Aber auch frei-, um mit vielschichtigen Collage-Gedanken in der heutigen Weltzeit gegenwärtig zu sein!

 

M A L E R G R A F I K – ein Plakat mit Titeleien von 1989 –

15. February 2021 – 17:47

Das Ausstellungsplakat von 1989, -free in a closed Form, (für Hermann Glöckner)

das war eine aktive Zeit in den Neunziger Jahren… für eine erfolgte Ausstellungsbeteiligung in der Galerie des damaligen VBK (Verband Bildenden Künstler) Berlin, gab es selbst noch im Januar 1989, verdeckte und geheime Beschlüsse oder behindernden Maßnahmen… öfter erlebte man irgendwelche Trixereien…

Mit diesem Plakat hatte es mich erwischt 🙁 . Dunkel war die Form, der im Hintergrund agierenden “Berater”, die sich als “Verhinderer”oder gar Zensoren  entpuppten!

Da ein Motiv meiner Grafikauswahl als Zeichen vom Plakat-Gestalter ausgewählt war, aber die Druckerei damals auch von mir das ok. zur Form brauchte, hatte  ich noch vor dem Druck darauf bestanden, dass der handschriftliche Titel sichtbar zu lesen sein muss, da er zum Motiv wesentlich sei.

Und so kam es, wie zu einer Eulenspiegelei; so dass vor dem Druck auch der inhaltlich wesentliche Titel der Grafik, an der gleichen Position mit permanentem Zeichenstift auf die Druckplatte kam und der Andruck perfekt wurde!

Das Plakat war nun gut gelungen, aber leider 1989 durfte man hier immer noch nicht nach dem Freisein rufen, oder gar wie hier; -diese Art Freiheit als ideales Dasein einfordern.

Unsere “Strafe” als Ausstellungsgruppe war: Das Plakat wurde nicht geklebt, sondern es lag unbenutzt im “Hinter-Zimmer” 🙂

Im Februar ist das Jahr ist noch jung…

8. February 2021 – 17:49

K.S.,1996, Entwürfe Mischtechnik auf Karton,/100×70 cm

 

…und mit voller Erwartungen auf ein freundlicheres “Werden”, erinnert die große Faltung mit einer Form von Vielseitigkeit an kommende Möglichkeiten  der fortzusetzenden Ideenfindungen.

Um aus den eigenen “eingelagerten Schichten vom Suchen und Finden” nun wiederum im zeichnerischen Experiment  zu neueren Ufern zu gelangen.

So kommt es wohl gerade recht; -im Weiteren  das –Kramen in den Fächern– nun endlich selbst, als ein Füllhorn in doppelter Aneignung zu verstehen!

Kalter und Heißer Schnee als Überraschung…

1. February 2021 – 17:28

Draußen der Neuschnee und Drinnen die Farbzeichnung im anderen Licht: K.S., Mischtechnik, auf Hahnemühle/Bütten-papier, 39,5×56,5 cm

…am vorletzten Tag im Januar 2021, hat der Morgen, -Ausblick und Einblick- neu “ins Bild gesetzt”und damit verzaubert noch auf dem Zeichenbrett und nun für das Foto so belassen.

Gerade sind mir aus meinen Fächern einige noch leere Blätte als ein wundervoller Schatz in die Hände gefallen, mit einem Zettel worauf stand:”Nur, oder mindestens, für einen guten Anlass zu verwenden”!? Was immer das wohl zu bedeuten hatte… jedenfalls verstehe ich es nun, wenn öfter von der Papierliebe mancher Zeichner gesprochen wird.

So wird hier im Werkraum gleich die Winterzeit zur anregenden Inspiration: – das Tages-Licht in seiner Beschaffenheit wird verbunden mit  neueren Erfahrungen von der Zeichnung mit “allen Mitteln” auf verschiedenen Papieren, diversen Materialien, um hierbei gleichzeitig als eigene Anregung, zu besonderen Formfindungen zu gelangen.