Alle Präsidenten geben in ihrer Präsenz jeweils eine überraschende formale Ähnlichkeit…

11. April 2022 – 15:43

K.S., Stillleben…mit -Entwurf_Konstrukt -2006

 

zwischen den Listen vergangener Jahre auf dem Arbeitstisch , da hat sich neulich ein spontanes Bild-stillleben ver-lebendigt, ohne erst ver-kramt zu sein…und gleich hat es den Abbildungsplatz im Blog zu beanspruchen verdient!

Schon im Jahr 2003 hatte die “Pose oder Posse”- zur Wahl eines Präsidenten-  dazu geführt, sich mit einer Zeichnung eine Vorstellung von der schemenhaften Form, eine bleibende Vorstellung des Kandidaten zu haben. Das führte dann auch zu einer Umsetzung des Erfahrenen zum Bild mittlerer Größe: “-Das Feld- (kleine Präsidenten)” , Öl /Leinwand, 160x120cm.

Dann im Laufe der kommenden Zeit spiegelten sich in anderer weise jeweils die Kandidaten von anderen Wahlen in gleicher Weise… und so kam es zur Idee  eine größere Arbeit nämlich: Öl/Leinwand in 9-Teilen,  je als “Feldstück” mit Schablonen Zeichnung als “Konzept-art”zusammen zu fügen. So zeigt der kleine Entwurf, wie die  ganze 9teilige bild- bestimmende Farbigkeit zu formulieren war. Heute so aktuell wie vor Jahren.

 

Gedenken an Joachim Pohl einen “Pankower” Kunstfreund

4. April 2022 – 16:16

Einladungskarte, K.S. zur  Ausstellung bei Joachim Pohl, 2002, (Hommage 2022)

Ganz unerwartet kam die traurige Nachricht zum Abschied-Nehmen von einem Kunstfreund und ebenso einem Nachbarn Joachim Pohl.

Ab 1994, und danach, hat Achim es möglich gemacht, in den Räumen seiner Galerie in der Wollankstraße, viele Male mit Einzel-Ausstellungen und Beteiligungen an Gemeinschafts-Präsentationen von Malerei, Grafik und Objekten mich zu beteiligen… sowie, 2002, (mit seinem Text im Katalog: BILDERHAUS) und 2003,(-Nachbarn;-Entdeckung Berlin-), 2008 und 2009 mit weiteren Kunstvermittlungen und mit Ausstellungsbeteiligungen…wurde von Ihm Öffentlichkeit ermöglicht.

Heute: -Das Haus-Zeichen- als Transformation zum… (Denkblatt)

28. March 2022 – 10:51

K.S., Farb-Holzschnitt, Handabreibung auf Chinarolle im Studio… WERKRAUM

Unser Denken in diesen erschütternden Zeiten des grausamen Angriffskrieges ist weder mit Worten noch mit Bildern zu halten (“alles dreht sich: ‘um und um’ in alle Ungewissheiten des Lebens)… hier im Blog bleibt ein Hauszeichen aufgestellt als Konzentration einer Formulierung zum Denk-Zeichen einer gefährdeten Lebenswelt gefasst und gehalten.

Hier angezeigt, als ein magisches Zeichen zur Abkehr von Gewalt und Zerstörung von menschlichem DASEIN … Als ein DENKBLATT zum Aufruf: “der sofortigen Beendigung der Aggression und schändlichen Missachtung von Frieden, Freiheit und Gleichheit”.

Gestern war Frühlingsanfang nun raus in die Natur!

21. March 2022 – 12:05

K.S., 1976,-Umkreisen die Formen-, Öl auf Karton,19×23 cm

Auch heute im März 2022 lockt das Licht uns ins Freie… über die Jahre blieb im März der Wunsch dem Motiv ganz nahe zu sein und angeregt von der spontan gesetzten Farbe im “Umkreisen der sinnlich erlebten Formen”; – dann am Ende selbst das Bild zu sein.

Um dann in der authentischen Form zu einem eigenen inneren Leuchten zu gelangen… so kann sich durch und mit der Malerei in immer neuen Bildern; -Hoffnungen auf Humanitas ereignen- um dabei im weitesten Sinne den Wunsch auf Frieden zum Ruf in die Welt zu übertragen!

Bildfindung ist schon mit dem ersten Blick eine individuelle Wahrnehmung der Welt…

14. March 2022 – 16:55

K.S.,1988/2015, Mischtechnik auf Pergament, 21×29 cm

… hier im Blog gibt es zu diesen Bildfindungen, aus vielen Jahren und verschiedenen Zeiten,  jedes mal “beim Kramen in meinen Fächern”mit ein paar Worten über das eigene Staunen des Dasein’s:

es ist im doppelten Sinne wie ein Wunder, wenn die Form einer bestimmten Zeit, als Bild oder als Skizze gelingt und Jahre oder gar Jahrzehnte später, die menschlichen Aktualitäten und die eigenen, gefühlten “Muster”, auch wie eine ganz aktuelle Stellungnahme zur Gegenwart wirken kann… nämlich das eigene Denken in Bildern, erweitert sich ins Offene… lässt hoffen,  zu einem Kanon vieler gesehener Anschauungen zu gelangen.

“Wann wird man je verstehen…”

7. March 2022 – 19:06

Anti_Kriegs_Entwurf, von Karin Sakrowski, eine Mahnung aus den 90ern

Weltweit sind die dringendsten Rufe als Forderung nach einer Entscheidung den Angriffs-Krieg auf die Ukraine jetzt, sofort zu beenden!

Doch Worte und und Proteste als Rufe werden nicht gehört… und die  Akteure als Täter, beschädigen die Welt heimtückisch und skrupellos mit Lügen!

Ein Bild bleibt ein Bild jedoch muss es auch “lesbar” sein!!! Wann also, siegt die Vernunft zur Liebe und zum Leben?!

Landschaftskunde in gegenwärtiger Sicht

28. February 2022 – 17:14

K.S.,2020/2021 -Lanschaftskunde (mit Tobel)-, Öl/Leinwand, 70×100 cm

…wie sehen wir…oder wie empfinden wir in unseren sichtbaren Welten. Als Augen-Mensch ist der Blick wohl am liebsten als erstes ins Freie gelenkt, also zuerst die Natur, als das was uns umgibt.

Oder aber, -weil der Mensch eben nicht gerne allein ist-; schauen  und suchen wir geradewegs ein Gegenüber; -zum Beispiel das Ereignis: “der erste Blick nach der Geburt”.

So blieb der Augensinn, wohl die schönste Methode die Welt zu befragen und prägte so, wohl am intensivsten die Welt- und Lebens-Erfahrungen!

Jedoch nicht alles Gesehene führt zum Verstehen und so hat es dazu geführt, dass sich die Kultur des Bilder-Machens über viele Jahrhunderte erhalten hat. “Hast Du Bilder, so bist Du in der Welt”, so schreibe ich heute hier als die Malerin des heutigen Blog-Beitrags.

Meine kleine Skulptur, als Frühlings_Wunsch, K.S. 2013…

21. February 2022 – 17:05

K.S., 2013, Alerbaster-Porträt, kleine Skulptur, ‘Selbst’

eventuell hilft uns dieses Foto zu einer guten gedanklichen Einstellung; vielleicht schon in Erwartung auf die Zeit des Vorfrühlings, um somit einer freundlicheren Vorstellung die Stürme der Gegenwart etwas damit besänftigen zu können. Sehr gerne sehe ich die kleine Skulptur als mein Selbst um als ‘guter Bote’ in diesem angefangenen Jahr an dem Sinn der Erneuerung im Welt- und Daseins-Gelingen, als Künstlerin dabei zu sein.

Heute zu betrachten beim Kramen in den Fächern eine Natur-Studie

14. February 2022 – 12:32

K.S.,2019/2020, -Am Hohen Ufer- Öl/Leinwand in Schichten, Grisaille-Untermalung, 60x80cm

…hier ist mit dieser strukturierten Malerei, sinnlicher Hervorhebungen, einer erlebten “Aneignung der Stimmung” vom “Hohen-Ufer am Streckelberg”, dabei wird eine immer wieder erlebbare Naturerfahrung in Erinnerung gebracht.

Die Ostsee auf der Insel Usedom zeigt sich wie ein Wunder zu allen Jahreszeiten in vielfältigsten Formen…, die jedes Herz erfreuen kann!

Eine Selbstbildnis-Studie von 1976 ist immer noch frisch geblieben…

6. February 2022 – 20:04

K.S., Selbstbild,von 1976, Öl / Leinwand, 71×60 cm

auch das Verhältnis sich selbst als Malerin zu sehen und diese Art zu leben, blieb all meine Jahre die wichtigste Begebenheit!

Wobei in den 70er und 8oer Jahren noch einige Bilder zum Thema der selbst gewählten und dabei sich verändernden “Eigenheiten” entstanden sind; -so haben in unregelmäßiger Abfolge, auch immer wieder, weitere Spiegelungen in den Jahren bis ins jetzige 21.Jahrhundert etwas über die gelebte Zeit in der Folge zu zeigen gehabt. Oft haben sich dabei die Bilder nicht nur als Spiegelung zu erkennen gegeben, sondern die Bildfiguren hatten sich zu Darstellern der Gegenwart, aus einer intensiven Gedankenwelt heraus selbst als jeweilige Akteure des Seins ins Zeichenhafte und damit zum sichtbaren Bildgeschehen geformt.