“wenn Bilder sprechen könnten…”

19. September 2022 – 16:36

K.S. Reflexionen, Digitale Photographie, Große Spiegelung, 2022

 

…jedes mal: – beim “Kramen in den Fächern”, ist dieser Spruch eine Überlegung wert… jedoch gibt es  auch berechtigte Zweifel mit dieser “spruchreifen Fragestellung”  auch die Skulpturen ein beziehen zu können.

Seit langem steht dieses Detail einer größeren Skulptur hier im Wohnatelier und schützt und dient uns als “fast lebendige Anregung” zum Werkraum  und dem Studio gehörend…

und so entstand das hier gezeigte Photo als eine Sekunde in dem hier zu sehenden Schnappschuss: – in einem Spiegelbild mit dem meditativen Ausdruck, sogleich auch als Hinweis; – in diesen wirren Zeiten, unsern Verstand nicht zu verlieren… also weiter das “bildhafte Denken” befolgen!…

um somit selbst als, und mit der Kunst, Humanitas zu beschwören…

Wann und wie wird eine digitale Photographie zum Bild…

12. September 2022 – 16:22

K.S., 2022,-mit ‘japaneske’- Digitale Photographie, Stillleben mit erweitertem Blick auf Honoré Daumier.

 

” … die Zeiten ändern sich und die Bilder-Welt, von dem was uns umgibt, ist vielseitig geworden. Zu den Möglichkeiten als Malerin “gegenwärtig” zu sein, ist erstaunlicher weise die gleichzeitige Freude das eigene Sehen, mit den Augen als scheinbar räumliches Dasein zu erleben…

es werfen sich aber zu jeder Zeit, auch durch häufige technische Veränderungen, neue Ausdrucksmittel ins Spiel; – und der eigene individuelle Wirklichkeits-Horizont beeinflusst  unerwünscht , das malerisch erzeugte Bild…

… im Gegensatz dazu erfreut bei den Bildfindungen und Kompositions-Experimenten immer noch jede scheinbare Irritation der begrenzten Perfektion technischer Mittel. Sinnlich erscheint die Digitale Photographie als “Vorwurf zum gefühlten Bild”!

-Das Verschwinden- ist der Titel eines Holzdrucks von 1995 ein Blatt zum Nach- und Gedenken…

5. September 2022 – 16:24

K.S., Gedenkblatt, Heilbronner Straße 30, Berlin Schöneberg, 40x50cm,Wasserfarbe,Tusche, auf Japanpapier, Monotypie, permanentes Gedekprojekt: – Narben und Relickte – Bayerisches Virtel-

 

…in unserer Gegenwart ist jeweils Vergangenes als innere Wahrnehmung eingefügt… so sind es in den Neunziger Jahren mit unbewussten Erfahrungen in meiner frühen Kindheit wohl heute für mich zu verstehen oder zu erklären, wie nahe besondere dunkle Strukturen sich in Grafik, Zeichnungen und Gedanken in den bildhaften Formen meiner Kunst widergespiegelt hatten…zumal eine sogenannte Zeiten-wende in den 90er Jahren den ersten “Berlin offen Wettbewerb” zum Thema: Gedenken an die -Deportation- von über 6000 Berliner, die von den Nazianalsozialisten als Juden betrachtet und aus dem Bayerischen Viertel in die Vernichtungslager verschleppt wurden.

Heute mit der extremen Weltsituation durch Kriege, Aggressionen, Gewalt und Angst…ist somit mein Thema permanent auf eine Wachheit; – auf das Sichtbare zum Mut des Menschlichen zu hoffen.

Alle sprechen über unsere Umwelt…hiermit ein Bild fast ohne Worte…

29. August 2022 – 14:48

K.S., 2022, Die Vermessung der Meere, Öl/Leinwand, 60×86 cm

…”aber ein Titel hat es doch!!!”… Das Bild: mahnt  und erinnert an die Reinheit und fordert im besonderen “die Vermessung der Meere”…um es, zu  erhalten: -Das Wasser des Lebens-

So ist die Farbkomposition und überhaupt; -die Anmutung der gekoppelten Nähe und Ferne, von Natur und Schiffersfarben, hier in der Bildformation als Ruf-Zeichen in meine eigene Welt gesetzt.

So wie immer es als Bild auch gesehen, oder wenn es  gesehen und dann erkannt, ist es auch ein Hoffnungszeichen!

-Wir alle sollten dabei an die Errettung unseres “Wasser des Lebens” erinnert sein-

Bilder und Gedanken sind Findungen im Gehen auf täglichen Wegen…

22. August 2022 – 17:07

K.S., 2022, Öl/ Leinwand, 36X26, überarbeitete Fassung

… so schnell wie das Auge blickt ist doch der Gedanke ein unsicherer Gesell’… aber, ehe ein  Blick zum Bild geworden ist, dringen Assoziationen und Visionen als erlebte Spannung hervor; … so war es dieses Mal in einer Begegnung im Frühling und Sommer des Jahres.

Wie es manch mal eine Erscheinung geben kann, so stand aus Farbigem Hell-Dunkel, eine Figur als besonderes Architekturdetail begünstigt und vom Licht des Nachmittags in meiner Wahrnehmung…

doch beim genauen hinschauen eine Illusion!!!

So liegt eine besondere Art in meiner Malerei; -die Freude zur Lust des Sehens zu zeigen und darin den Sinn im malerischen Tun immer fort, an jedem Ort und auch im Gehen zu suchen und zu finden.

Kopfzeichen (Ausformung)

15. August 2022 – 15:38

K.S., Ausformung, Farbzeichnung,
Bleistift, Farbkreide und Deckfarben auf gelblichem Karton. 07.01.08

Etwas wiedergefundenes… und so wird diese Farbzeichnung heute hier im Zuwachs zu einem Erkenntnisgewinn…Das Kopfzeichen zur besseren Erkennbarkeit; – wird hier noch zum Schild, oder auch als Zeichen gesehen.

Als “Ausformung” hatte ich diesen Entwurf  damals bezeichnet, um die Schwelle des Zeichens zum Bild malerisch zu erfahren… wann wird also ein Zeichen zum Bild?

oder ist der Satz :”ein Bild ist ein Bild” schon die Antwort!? … dahin wollte ich schon sehr gerne gelangen aber der “Prozess des Malens” erzeugt  sehr verschiedene Arten und Auffassungen der sogenannten Maltechnik, “wie aber gelangt man zu einem spontaneren Bilderlebnis?”… das wollte ich unter anderem mit meinem Streethaeds-Projekt erfahren… Von da her entstand das Kopfzeichen. Aus diesen  geschnittenen Formen, mit rückseitiger Klebe-Haftung.

So ergaben sich viele authentische Kompositionen und Bildideen, als Collagen oder Beifügungen, in schier unendlichen Möglichkeiten im Zusammenhang street-art und Bildzeichen, somit als eine Bildsignatur sowohl als ein Zeichen und auch als ein Bild  zu erleben.

Ein Bildtitel -Verlorene Stadt- bringt vergangene Erinnerungen hervor…

8. August 2022 – 15:30

K.S.,2022,- Die Verlorene Stadt,  Öl/Leiwand, 55×65 cm

…oft ist der Anlass zu einer verdrängten Erinnerung ein Zeitgeschehen, das sich zu einer Bildidee ganz unbewusst entwickeln kann… so zumal konnte sich meist in meinen Bildern, etwas, als Vergessenes, oder auch aus verhaltem Erleben, entwickelt haben…, so nenne ich diese Erfahrung, hier im Blog oft auch als eine neue Bildfindung! Andere Ideen fallen jedoch als unerwartete Illusionen und Farbklänge auf, die dann als Kompositionen, auf einer bestimmten vorbereiteten Leinwand, so erst beim Mal-Prozess; -ganz in’s Gedächtnis  kommen.

Im Laufe meines Malerinnen-Lebens, entsteht fast in jedem Bild, malend ein “gefühlter Titel”, mit dem sich wohl die Mal-Fläche wie von selbst zum Bild und dabei auch zum Ruf verwandeln konnte!

Das Boot ist kein Boot(“es ist heute ein Bild auf einer Staffelei”)

1. August 2022 – 15:14

K.S., 2022, Das Neue Bild auf der Staffelei, Öl/Leinwand,56x55cm

… Der Gegenstand als Zeichnung wird mir im Laufe der vorgenommenen Erscheinung und im weiteren als Malerei auf einer Leinwand, zu einem Zeichen.

nämlich “Das Boot” fordert im Weiteren dazu heraus nur als ein B I L D gesehen zu werden. ( ganz hervor-und dazu gestellt  zur Auffassung von René Magritte!)
… heute und  hier Im Blog ist es also als eine Hommage für R.M. gefunden!

In Gedanken liegt Berlin am Meer, deshalb lieben wir die Berliner Luft…

25. July 2022 – 19:13

Ein Gehäuse im Haus, in Balance zum Giebel
16.04.0, Mischtechnik auf Aquarell-Karton

Zurück vom Ausflug ans Meer, gibt es hier eine Brise aus Heißer Luft: -als Wasserfarben-Malerei-…heraus aus den Fächern ist es ein spontanes Blatt und hat sich durch seine Lockerheit zu einer größeren Leinwand entwickelt: -70x5o cm:-Heißer Sommer (Die Hausmeister)- war dann 2014 nach längerem Malprozess der Titel und gerade erinnert man sich an das Leben in der Berliner Innenstadt und ganz neben bei wird uns immer klarer unser Verhältnis zum stetig sich verändernden Stadtleben.

Jahrelang klingt jedoch das Lied in unsern Köpfen, :” Das ist die Berliner Luft Luft Luft… 🙂 !”

Erster Auftritt: Kostüm-Probe für den 17. Juli, 2022

18. July 2022 – 16:26

 

K.S., Kostüm-Probe für den 17. Juli, 2022
Digitale-Photographie

Für eine Malerin ist das erste Modell in den meisten Fällen “Sie selbst”… da gibt es zwar immer Komplikationen, die jedoch zu anregenden Ideen führen können…

In früheren Jahren war dabei eher die Absicht aus der Anschauung heraus und in verschiedenen Bildtechniken eine direkte Anschaulichkeit mit einer Zeitbezogenheit im Bildausdruck zu erreichen; -aber im späteren, jetzt und heute, ging alles mehr um die dem Dasein entsprechende Form, eines Zeit-Ausdrucks; -der jeweils in einer malerisch, entstehenden Bildform, in Gestalt und Komposition  zu finden ist.

So ist sogar gerade eine sogenannte kurze glückliche Sekunde, hier aus der digitalen Bildfülle, zu einem Entwurf entsprungen: -schon  mit der Aussicht zu neuen Ufern zu gelangen: “Nun also die Idee, mal sehen was daraus wird”