Das Dasein im Hiersein ist besonders im Frühjahr ein Fest für die Seele

17. May 2021 – 18:54

K.S., -1Tag von 07-, Farbzeichnung, Mischtechnik auf Aquarellkarton, 35×46,5

ein paar Schritte ins frühlingshafte Grün bringt all die Zeichen der umgebenen Natur als Bild vom Erwachen ins Spiel…

Die Farben heben die Freiheit als Atem in die Lüfte und geben den Ton für lobende Gedanken und die Freude der sich erhellenden Erwartungen dazu…

heraus aus den Fächern um zu verlassen das Haus voller Bilder… um zu folgen dem zufallenden Blick!

Wie ein Titel von 1989 dann 1993 zum Fenstergarten geworden ist

10. May 2021 – 15:34

K.S., Foto-Digital 2021,-Fenstergarten-, mit Atelieranschnitten

 

In diesen Jahren, zum Fall und nach dem Fall der Mauer bis jetzt in den 2’20er Jahren, ist die Herausforderung meiner Bilder an  mich, als -Berliner Malerin- in Bezug auf die Betrachtungen der entstehenden Bilder im Verhältnis “zu Zeit und Raum -als Dasein-” geblieben.

Selbst die digitalen Möglichkeiten von der Anwesenheit des schon Erkannten, weisen hier auf eine”zweifach inszenierte”Wirklichkeit: Bildhaftigkeit der agierenden Formen(zusehen  als Aufnahme  im Studio auf der Staffelei) .

Zusammen mit den farbigen Anschnitten des Atelierraumes, ist die Bilderzählung in dem damaligen typischen, “farbigen Berliner Grau” neu gefasst. Datiert von 1989, damals im Atelier Heegermühler Weg benannt als: -Steingarten- … leider gibt es zu diesen Titel keine Abbildung; -sondern eine zweite Zeitangabe: -1989/93- mit den Vermerken der überarbeiteten Bildtafel:- 1993, Hartfaser, montiert auf Leinen, gerahmt, ist mit dem ganzen Umzug des Ateliers zum -Fenstergarten- geworden.

Das Dargestellte zeigt in “Andeutungen” die bewegte und sich immer noch verändernde Zeit im Spiel- und Spiegel der Bilder…

Frühlingshaftes: -Im Feld- bis zum Horizont

3. May 2021 – 15:03

 

K.S.,2021,- Im Feld -,Farbzeichnung auf Lithokarton, 43×55,5 cn

Das Frühjahr mit seinem guten Ausblick ist von Hoffnung und Sehnsucht doppelt gezeichnet, das ist in seiner Wiederholung Jahr um Jahr herrlich zu erleben… wenn man die Stadt einmal hinter sich lässt!

Wie zum Beispiel, die Zeichnung des Umbruchs geeggt und gedrillt, erfüllt jeweils schon mit Zuversicht auf den Verlauf des Jahres in seiner Natur und zur erwarteten Ernte.

So aber gibt heute die Farbzeichnung von ‘leichter Erdenschwere’ hier im Blog, gleichzeitig einen besonderen Blick frei; -auf längstens verinnerlichte Ahnungen, die nun als Zeichen in den gefundenen Formen der Ansicht auftauchen.

Blätter-Seele, ja wohl: “April,April” ist schon vorbei…

26. April 2021 – 16:17

K.S., -Blätter-Seele (mit gespiegeltem F)-, 1993, Ö/Leinwand, 45×30 cm

 

 

Das kleine Bild auf Leinwand, ist schon 1993 entstanden. Auch jetzt im Jahr 2021 kann man den Frühling nicht schnell genug erwarten…

denn er sollte uns die freie Entfaltung in der Natur nicht länger versagen.

Trotz der wirkmächtigen Ansicht eines ‘Roten Planeten’ gibt es schon in den 90er Jahren einige Zeichen, auf vage Empfindungen nach dem Mauerfall, die auf neue  Verletzlichkeiten hinzuweisen scheinen.

Aus den Sehnsüchten nach Entfaltung der individuellen Freiheiten im künstlerischen Tun, hatte sich dann das ‘große F’ nur als ein gespiegeltes Symbol  gezeigt… so ist die große Freiheit weiterhin das Spiel der eigenen Kräfte und bleibt verbunden mit den eigenen Sinnen im Leben mit und der selben als eigene Natur!

 

Die Zweisamkeit als Paar…

19. April 2021 – 15:13

K.S., -Ein Paar-, Kohle Zeichnung, (11.03. 2017), auf Achat-Papier, 49×62,5 cm

… und längstens hat der Frühling in diesem Jahr (2021) schon begonnen. Eine Zeichnung bringt die Sichtbarkeit vom Begriff der Gemeinsamkeit dazu… der Wunsch bleibt immer wieder wahr; -sich selbst  in der Zweisamkeit zu erleben.

Und so geht es hier in der Kohle-Zeichnung um das “Suchen nach dem sinnlich, umkreisen” und schließlich endlich, zum Finden der einen, im Prozess entstehenden und sich selbst gebende Form.

“unsichtbarer Glanz”:-aufgetaucht im Archiv der Bilder…

12. April 2021 – 16:11

K.Sakrowski, Studie, 70er Jahre, Öl/Leinwand, 50×70 cm

kaum ausgestellt…und doch ‘fremdelt’ dieses Bild heute nicht…

denn das Malen vor dem Gesehenen holt noch immer die Erinnerungen an das direkt vor Augen liegende  Motiv zurück!

Damals gab es auf der Fischer-Insel  zu einem der wenigen  ‘Wohn-Hochhäuser’ in Ostberlin eine Möglichkeit, bei freundlicher Duldung aus dem Fahrstuhl in den Treppenaufgang zu gelangen und für mich war die Wahl des Blicks sogleich getroffen.

Die Spree mit dem Brücken-Verlauf  und seinem weiten Blick hatte es  mir, mit dem ins sichtbare gestaltetem farbige Glanz angetan.

Heute zeigt sich das Bild zusammen mit der Liebe zum Detail, gleichzeitig aber auch in etwa, als Verwandlung : “vom fast unerreichbaren Glanz; zu einem unsichtbarem Klang“.

 

zum Ostermontag ein erneuerter Aufbruch mit gespiegeltem Blick…

5. April 2021 – 18:30

K.S., 2021, Digitale Photographie, Objekt_Detail, -Erinnerung ist Überall-  (gespiegelte Ansicht als erneuerter Aufbruch)

…nun nach diesem Objekt musste ich heute nicht lange suchen, hier in meinem Werkraum nimmt es als Teil meines permanenten Gedenkprojekts: -Narben und Relikte- als Wegbegleiter einen bildgebenden Platz ein.

Als besonderes Zeichen eines erneuten Aufbruchs hatte sich die Wirkungskraft meiner Detailaufnahme jetzt zur Vorosterzeit und heute zum Ostermontag, wieder ins Auge und in mein Dasein gedrängt; –

so dass für mich selbst die Folge meiner bildhaften Untersuchungen über die eigenen individuellen Möglichkeiten von “Erinnerungs-Bildung” über all die Jahre ab 1992 nicht abgeschlossen seien können

Scherenschnitt auf Porzellan-Glasur mit Altersspuren

29. March 2021 – 16:00

K.S., 2019, Fotocollage auf alter Pozellan-Glasur

Sieh’ hin oder see here … ein Frühlingsbild von 2019, mit den unnachahmlichen Strukturen.

Es bleibt immer wieder ein Geheimnis, wie ein Ereignis in Raum und Zeit sich zu einem wirklichen Mitspieler fast wie auf einer Bühne in einem Bild zur Darstellung einer Impression finden lässt!

Aber das Auge und das Licht bleiben wohl zumeist die Hauptdarsteller. Die Idee und die Bild-Findung fordern jedoch den Traum zum Erwachen heraus, um dann  in der Wirklichkeit selbst die herrlichsten Farben und Formen als ‘Natur-Malerei’*erleben zu können.

*auch “Craquelüre”, (Haarrisse alter Bilder) genannt…

“Der erste Blick” als neuerer Entwurf aus dem “inneren Sehen”

22. March 2021 – 16:12

K.S. “Der erste Blick”,Kohle/Leinwand, 24×30 cm

 

Vielleicht ruht wirklich noch das Glück in meinem Herzen, denn demnächst kommt die Farbe hinzu, um ein neues Gespräch auf einer Fläche zum Singen und Klingen zu erwecken!

Haben Die Formen ein Ziel oder erscheint das ganze als Spiel. Wohin gehen dabei die  Entscheidungen auf einer Leinwand. Wie kann es werden; – zu einem rätselhaften Sein und dabei doch in sich rein und frei ?

-So kann es wohl erst nach dem zweiten und vieler folgender Blicke in länger währender Zeit, sichtbar zum eigenen Maß dann werden…

Ein Fensterblick erinnert an den Lauf der Jahreszeiten…

15. March 2021 – 20:20

K.S. -Herbstfenster, 2020-, Digitale-Photographie

…denn die Bilder dazu haben jeweils eine sinnhafte Herkunft; -dabei ist ihre  Erzählung durch Form und Farbe ein Teil vom Erleben der Jahreszeiten.

Hier im Werkraum sind sie besondere lebendige Begleitung im Wandel meines permanenten Maler-Seins so werden sie Spiegel  vom erlebten “Drinnen und Draußen”, vom “hier und heute”, auch sind sie Zeiger vom bleiben und vergehen…

Auf dem Schnappschuss  sind hier zusehen: ein Holzschnitt von 1982: -der Äthopier- und ein Detail des Stillleben: mit -Kopf und Schild-, von 1994/95 Öl/ Leinwand 130 x 60 cm.

Nun ist wohl der Herbst und der Winter endlich vorbei und bevorstehenden Jahreszeiten haben auf die Veränderungen im Atelier, immer noch den größten Einfluss auf die Entstehung  neuer Arbeiten…was  sowohl die Ideen und die Auswahl der Techniken betreffen kann!

Sichtachsen und auch der Lichteinfall bleiben in der Vertrautheit der Wiederkehr; -so ist die Wahl der Technik und der Platzierung bestimmt.