Die Motive liegen auf der Straße…

25. May 2020 – 14:26

K.S., 2020, -Das Motiv (Die Wunde)- Digitale Fotografie- 2020

heute gibt es hier eine Montagsidee als Detailaufnahme, aus der Kreuzstraße; dieser Anblick an der Einfriedung des Jüdischen Friedhofs in Pankow hat sich in seiner “angeschnitten” Komposition schon als Foto, dermaßen in eine malerische Präsenz verwandelt, so dass ich sinnhaft davon berührt und inspiriert; und gleichermaßen dadurch wiederum im höchsten Maße malerisch herausgefordert bin… (ausgangs offen).

Ehe man sich versieht so ist man im eigenen Blog gefangen

18. May 2020 – 17:11

K.S., 2018, -Im Blog-,Farbzeichnung, Karton 43×27,5 cm auf dem Zeichentisch

 

…das war noch so wie man es hier heute wohl sieht: – 2018 –

Wenn auch dieses Blatt sich  (2020) zeigt, so wirkt die Stimmung die uns der Anblick schenkt, in gewisser Weise antizipatorisch… gerichtet auf den gegenwärtigen Zustand einer begrenzten Wirkung von Unabhängigkeit des Denkens in Bildern und Kunst.

Nun ist die ehemalige Vorahnung von Einschränkungen heute im Jetzt, beim  Gestalten mit WORD/PRESS fast überwunden…

trotz allem und längstens (seit (1998) ist hier etwas zu einer  Künstler-Seite geworden, um sich  als eigener Blog in seiner jetzigen Nachhaltigkeit zu entwickeln. Jetzt wird also weiterhin “in den Fächern gekramt”…  so in etwa wie mit einem Pferdefuß nach vorn und zurück verweisend.

Es bleibt frei im Folgen des Blicks und dabei offen in alle Richtungen: “begin the begin!”

Portal für eine Beuys Reflexion

11. May 2020 – 16:07

K.S., 2019, -Das Faustprinzip bei Beuys-, Mischtechnik auf Bütten,  39×48 cm

Joseph Beuys lebt durch verschiedene Ausstellungen im “Hamburger Bahnhof”  noch immer, in uns nach.

Auch die besonderen individuellen Formen seiner Zeichnungen und Objekte  sind mir in bildgebenden Erinnerungen an die ganze Künstler-Figur im Gedächtnis geblieben.

So ist es mir möglich geworden in ganz persönlicher Art und innerer Einstellung die gesehenen Werke fast als etwas Eigenes zu erfahren… so wie uns einzelne Töne zur Musik werden, die nur durchs Zuhören, schließlich uns selbst im doppelten Sinne erleben lässt.

So entstand vor einiger Zeit, mit einer erinnerten Vision auf ein Beuys-Erlebnis,  irgendwann im Jahr 2019, hier die hervorgeholte Farbzeichnung mit dem besonderen Titel…

Alles was im Kopf beginnt hat als Collage eine Chance…

4. May 2020 – 16:02

K.S., 2009,-the producer-” Farbzeichnung und Collage auf Aquarellkarton, 23,8×32 cm

 

…viel mehr noch: -hier bei diesem Blatt war  jedenfalls das Glück des Zufalls der Collage dienlich und dabei fiel zugleich -Ursache und Wirkung in eins-… um schließlich mit der zeichnerischen Form zu einer spontanen Bild-Findung zu gelangen.

Nun jetzt wieder neu gesehen, wirkt das Ganze immer noch als frei lesbare Idee in der Anschauung und dem Zustand von 2009; – wohl möglich als indirekte Übertragung, um mit gegenwärtigen und einbezogenen Herausforderungen gelassener umgehen zu  können!?

Wahrnehmungen in einem Zwischenraum…

27. April 2020 – 15:59

K.S., 2017,-Im Zwischenraum- Öl auf Leinwand, 70×50 cm (2. Zustand)

… zu besonderen Zeiten kann man sich nicht völlig auf die eigenen Wahrnehmungen verlassen!

Das gegenwärtige Malen im Atelier, hatte zu anderen Begebenheiten mit subjektiven Bildlösungen hilfreich zu Trost oder gar Sinnstiftungen geführt;

-nun aber in den “Corona Zeiten” kommt es mir wieder mal hilfreich in den Sinn: – das beste Mittel gegen Irritation oder Stillstand, das sind die Übermalungen  schon angefangener, oder abgestellter; je doch nicht vergessener Bilder…

dass ist mir nicht nur einmal so mit einem angefangenen Bild ergangen! So ergaben sich des öfteren verschiedene Zustände, die dann zum Glück auch wieder zu neuen Fragestellungen und Ideen, in andere besondere Bild- und Lebens-Wirklichkeiten geführt haben.

Das waren noch Zeiten in den 90er Jahren…

20. April 2020 – 16:18

K.S., 1994, -Warum gerade Ich- Malerei auf Reklame-Tafel der U-Bahn, Berlin-Alexanderplatz

… “Kunst statt Werbung”  das war in den 90ger Jahren, der Titel zu einem Künstler-Projekt in Zusammenarbeit mit er Berliner BVG. Der Aufruf zur Teilnahme hatte mich gereizt, da es für die Berliner Szene (ost/west) als offener Wettbewerb galt. Tatsächlich ist es mir gelungen, dass zwei meiner Entwürfe zur Auswahl gehörten (1992 -Welt statt Berlin- und 1994 -Warum gerade Ich-).

Für die Übertragung auf die Größe der sogenannten Hintergleisflächen mit 187 x 377 cm wurde ein Platz in dem damaligen Groß-Atelier, Berlin-Buch zur Verfügung gestellt.

  • 1992 U-Bahnkunstwettbewerb, Berlin-Alexanderplatz: “Welt statt Berlin”
  • – und 1994: “Warum gerade Ich”, heute also, hier zusehen als Foto in meinem Blog! -Kramen in den Fächern-.

Seite 16 aus einem Collage-Zeichenheft von2009-2011

14. April 2020 – 15:22

K.S., 2009, im Collageheft, Seite 16 ,Tusche, Pinsel Rohrfeder, Wasserfarben, auf Papier, 27×25,5 cm

 

“Sentimentale”, das ist wohl ein passender Titel für den Ausdruck eines derzeitig abgebremsten Aktionismus… oder aber hierbei ergeben sich aus dem Gesehenen andere  Möglichkeiten von Unterbrechungen, die sich als erhellende Zeichen von neuen Klarheit erweisen könnten.

Besonders die Verwendung der Tusche durch Rohrfeder und Pinsel dazu, hat schon immer der Zeichnung und vor allem der Selbst-Reflektion neue und auch expressive Impulse gebracht… geöffnet als Vorschlag die allerorten bestehende Stimmung, durch frei auslegbare Gedanken-Zeichen mit Tusche und Papier, in eigene Bahnen zu lenken!

Das Sehen bringt immer auch Rätsel in die Bilder…

6. April 2020 – 14:45

K.S., 2020, -Déjà vu-, Farbzeichnung, auf Zeichenkarton, und dunklem Hintergrund 50x65cm

so wie auch das Heute die Rätsel für das gegenwärtige Geschehen bereit hält… oft sehen wir die  selbst hervorgebrachten Bilder, aus längst vergangener Zeit oder aus Träumen; -wohl möglich gibt es Träume und Assoziationen aus einer anderen Wirklichkeit.

Aber halten die Bilder der Gegenwart nicht schon immer  ein auf-scheinendes Fragezeichen zum eigenen Tun bereit noch ehe an eine Zukunft gedacht ist. Nun heißt es aber wohl noch eine Weile: “Abstand halten” und mit Geduld Hoffnungen üben; -“Es ist doch noch längstens nicht ALLES gesehen”

Das Bild/das Brot/ als Zeitzeichen…

30. March 2020 – 19:56

K.S. -Brot und Bild-, Digitale- Photographie, 2020

Das Bild, das Brot als Lebens-Zeichen und in diesem Frühjahr auch als ein Zeichen unserer Bedingtheiten…

“die Kunst geht nach Brot”…an diese alte aber ziemlich bekannte, wenn auch etwas spöttische Sprechweise, kann man heute mit dem Stillleben denken.

Jedoch kommt Freude auf, wenn man beides hat und wenn beides dazu beitragen kann die Gedanken und die Sinne  anzuregen, um unerwartete schlimme Zeiten besser aushalten zu können und um sich auf die eigenen Kräfte zu besinnen.

Mit dem “Kramen in den Fächern” hier im Blog, wurden schon längstens aus all dem Dasein der Bilder immer die schönsten Hoffnungen geschürt; – aus lebendigem kreativen Tun -.

Das große Kopfstillleben mit seiner verborgenen Zäsur…

23. March 2020 – 21:21

Dual Plus

…die  Komposition von 2012, Öl/Leinwand 145×195 cm, hat sich aus einer früheren  Bildidee, über mehrere Jahre zu einem Bild-Vorhaben entwickelt… damit entstand eine ganz besondere Art und Weise der malerischen Formulierung.

Eingeflossen sind all die Lebensjahre der sich immer rasanter verändernden Zeiten… zum Glück gab es die Entscheidung des großen Formates. Gleichzeitig der Wille eine existentielle Erfahrung zu kompensieren.

Noch immer ist die große Anspannung, der stilllebenhaften Formulierung zu erkennen, der Malprozess führte direkt zum Vanitas-Gedanken eines körperhaften Kopf-Stilllebens.

Titel:  ————————–  K.S., 2012 —  -Dual Plus (Großes Kopfstillleben)- Öl auf Leinwand, 145×195 cm