Eine Leinwand von 1997 als ‘motherbord’

15. January 2018 – 16:55

-Motherbord-, K.S.,1997, Öl auf Leinwand, 35×50 cm

so kann es sein…

da  hatten sich am Ende der 90er Jahre  etliche Begriffe  aus der Computer-Welt auch in meine bildhafte Vorstellungswelt eingeschlichen… jedoch ganz aus dem Sehen der wie vordem erlebten Umwelt hergeleitet. Das ist in überraschender Weise, in sehr aufgeschlossener Art hier im Beispiel am Titel, wie auch gleichzeitig in der entstandenen Form zu sehen.  So wird der Raum der kleinen Illusions-Fläche  zur Platine und gleich auch zur Kulisse eines erlebten bühnenhaften Geschehens, von dem man als Zuschauer nicht weiß wie das begonnene Stück  zum Ende aussehen, besser gesagt: -ausgehen wird…

so dass wir es an dem Stück auch nicht erkennen werden oder auch, dass wir ganz im Geschehen erfasst und gefasst sind.

Wir sehen ohne Zeit und Raum nur etwas, was gerade im Augenblick auf dem Schirm (der Leinwand) ist… etwas was geschehen könnte oder all das, was hinter dem Bild als eine Wirklichkeit bezeichnet ist, erscheint verschlossen oder zumindest nicht erklärlich mit den vorgegebenen Oberflächen, die es jedoch in der Tiefe hinter der sogenannten Hauptplatine dem (Motherbord) noch unbestimmt und vielleicht sogar, ganz un-bestimmbar  in sich haben.

Verschiedene Zeiten veränderter Blick…

8. January 2018 – 18:16

-Silberwirbel-, K.S. 2018 & B.S., 1987, Foto-Collage, Digital auf Analog

Nicht nur zum Jahreswechsel verändert sich das Sehen…

hierbei haben sich nicht nur die Zeiten aus Vergangenheit und Gegenwart vereint, sondern das analoge Straßenmotiv aus den Achtziger Jahren im “Siebenhundertfünftigsten Jahr” Berlins  wird  für diese digitale Vorstellung zur Bühne und zum Darsteller zugleich:

– Das Spiel hat begonnen –

die Wahrnehmung der Veränderungen des Sehens, in den verschiedenen Zeiten sind vereint. Nun mit der Sicht  2018 aus beiden Seiten Berlins, könnte es gelingen im malerischen Tun  zu einem  Ausdruck -zeichenhaft emblematisch- zu gelangen.

1. Januar 2018, diesmal ein Montag…

1. January 2018 – 16:41

K.S., Jahresgabe 2018, Holzschnitt in Rot

aber schon im Dezember 2o17, hatte ich den Holzschnitt entworfen und gedruckt, um wie seit vielen Jahren eine Jahresgabe als “Art Mail” zu versenden; weil dieses alles auch wie ein Spiel als anregende Freude empfunden wird.

Daran hat sich bis heute nichts geändert und so landet nun auch der Probedruck hier im Webwerkraum auf der Montagsseite in meinem Blog: – als ein Ruf in die Welt und ebenso als ein Lebenszeichen an alle Freunde dieser Korrespondenzen.

Im Lauf der Zeit sind all die entstandenen Ansichten, auch Spiegelungen von den sich verändernden Wahrnehmungen und Welterfahrungen…

… zum Glück aber, öffnet sich zum Beginn eines Neuen Jahres auch ein neuer Vorhang im Theater des Lebens.  Dann heißt es wieder:”-DAS SPIEL BEGINNT-“

Eine kleine Gedanken-Brücke zum Jahreswechsel 2017/18

28. December 2017 – 21:23

-Gedankenbrücke/ Jahresbrücke-, K.S., 2017, Farbzeichnung, Übermalung, historisches Album

Collage als eine sinnliche Form im Augenblick frei zu sein…

18. December 2017 – 20:16

K.S., -UNTROESTLICHE FREIHEIT- 2017, Collage-Zeichnung auf Löschblatt,25×35,5 cm

 

…hierbei gibt es keinen Plan und keine Absicht und  es wird nicht unmittelbar in den Fächern gekramt, aber mit den spielerischen Möglichkeiten der Collagetechnik gelingt es des öfteren mit bildhaften Mitteln sich aus intuitivem Zeitgefühl im Einklang zum Weltgeschehen zu befinden und ganz frei zu sein… jedoch die empfundene künstlerische Freiheit trügt bisweilen.

Das andächtige Suchen oder die Konzentration auf die Gewinnung einer Form, die zum individuellen  bildhaften Ausdruck gelangen soll, kann wohl nur gelingen in der Verbindung zum sich selbst befreienden “Ich”.

Stillleben mit Breitkopf als Collage-Konzept

11. December 2017 – 17:10

K.S., 2017, Ateliertisch mit Collage-Buch (Doppelseitig)

Man wird ihn einfach nicht los… nun kriegt er eins “geklebt”…

in der Reihe meiner  Fundstück-Collagen zuerst einmal arretiert, beschriftet und verklebt; dieser bedrohliche Präsident mit dem versperrtem Blick hat uns nun gerade nicht gefehlt… der Präsdenten Ruf und was er sagt ist hoffentlich wie beim Echo eine E N T E… der Präsidente…Ente!

Da gibt’s nun heute Nicht’s mehr zusagen…

Vom Gesehenen zur Bild-Erzählung

4. December 2017 – 17:07

K.S., 1986, -Tierfigur-,Mischtechnik auf Büttenpapier, 40×31,5

 

Die 80ger Jahre waren für mich eine intensive Zeit im Atelier Heegermühler Str.

Angeregt und gleichfalls auf der Suche nach den möglichen Ausdrucksformen, beschäftigte ich mich in unterschiedlichster Weise um eine Gestalt, das eigene Erleben ins Bildhafte zu übertragen. Je nach Stimmung und Jahreszeiten entstanden Holzschnitte, Radierungen, Farbblätter (Mischtechniken, Aquarelle, Farbzeichnungen) oder sogar mittlere Holzskulpturen… alles sollte schließlich nach meinem Ermessen in die  Entwicklung der Tafelbilder fließen… nun erst mit den sich verändernden Zeiten ist die Malerei als nachhaltigste Form zur wesentlichsten Mitte geworden.

Mit dem “Kramen in den Fächern”  und der längeren Prozedur an der Leinwand versöhnen sich jetzt gleichermaßen all die Erfahrungen als Berliner Malerin und in besonderer Weise mein veränderter Blick… verbunden mit dem Geschehen der Zeit.

Zeichnen muss sein…

27. November 2017 – 16:15

K.S., 1989, -Lavage-, Bleistift und Tusche, auf Zeichenpapier, 29,5×41 cm

 

Nun können wir auch wieder aus den Fächern was sehen und müssen nicht gleich die großen  Mappen transportieren…, auch die Skizzenbücher sind eine schöne Handhabung für Notizen vergangener Seherlebnisse.

Vor allem jedoch zeigen sich hierbei  im Rückblick,  wie die eigenen,  handschriftlichen Veränderungen und die bildlichen Vorstellungen im zeitlichen liegen.

… es sind wohl meist diese zeichnerischen Entäußerungen, die am unbestechlichsten die eigene Natur, als das Unverstellte am genauesten widerspiegelt und dadurch nicht zuletzt auf einen Vergleich zu den Veränderungen von Sehgewohnheiten hinweisen kann.

Ein Buchstaben Bild mit fliegender Figur

20. November 2017 – 16:21

 

K.S.,-Eternitatis-,1986, Öl auf Leinwand, 60×80

Es gibt in den Fächern meines malerischen Werkgedankens einige von mir benannte -Buchstabenbilder- um damit die eventuellen auf scheinenden Fragen nach der Bedeutung des Dargestellten in der Nähe eines Spiels; etwa in der Art eines “Bilder-Rätsel” betrachten zu können.

Das Bild  mit dem -E- erinnerte mich selbst, zuerst an ein großes Sehnen in eine geheimnisvolle Wirklichkeit zu gelangen; die Figur verweist jedoch auch, auf die Erfüllung eines Wachtraums vom Fliegen können.

So  ist es nun wohl dem Gedankenfluss beim malerischen Handeln zu verdanken, dass mit den gefundenen Formen das Erkennen, was nicht zu erkennen ist, hier als ein “Gleichnis” erscheint.

Atelier-Stillleben im November-

13. November 2017 – 13:04

November-Atelier-Stillleben, K.S., 2017, (-Im Übergang-)

 

Die Monate bringen mit wechselndem Licht auch wieder ein verändertes Sehen…,

der November ist da und wie es scheint werden die Spaziergänge in freier Natur etwas seltener.

Mein Blick trifft nun im Atelier auf die eigenen Bilder; entweder ganz angeregt oder aber es beginnt eine verinnerlichte Suche nach neuen Wandelungen.

Schon früher habe ich diesen Zustand als “Untersuchung” von Farbe und Form bezeichnet, jedenfalls sind diese veränderten Wahrnehmungen auch eine wunderbare Anregung die geliebte Malerei in spielerischer Form von Innen heraus zu erfahren…um nicht zuletzt die eigenen Veränderungen erlebend zu spüren;

-um sich selbst besser zu verstehen und wie schon immer mit Bildern in ein eigenes Verhältnis zur Zeit zu gelangen.