Wenn ein Bild sich als Vorstellung entwickelt…

22. May 2017 – 15:44

K.S.,2016/17, -Die Flut-, Öl auf Leinwand, 50×70 cm

… es könnte ja sein, dass die Form meiner Bilder immer auch aus meiner eigenen subjektiven Erfahrung heraus entstehen, und somit, sich daraus die Lesbarkeit nicht unbedingt über eine einfache Beschreibung herstellen kann…

erst ein aktiver differenzierter Formfindungsprozess beim malerischen Tun, eröffnet Möglichkeiten zu vieldeutiger, wohl möglich auch, mehrdeutige und freie Auslegungen der assoziierten Inhalte des Bildgeschehens.

Die Malerei ist somit für mich selbst eine Befreiung, von Gefühlen und Welt-Empfindungen die sich über längere Zeit in meinem Inneren “verknotet” haben: – das vor allem dann, wenn es bei der Arbeit auf der Leinwand gelingt, bedrängende Ängste in einen Bild-Gedanken zu verwandeln.

Gruppenfoto mit Kupferdieb und Zwiegeschpraech

15. May 2017 – 15:35

Gruppenfoto zur Finissage,-ZEITFENSTER-K.S., Malerei und 2 Skulpturen

 

 

 

Das Foto als Erinnerung an ganz neue Erfahrungen bei der Begegnung mit Kunst;

inmitten von erfreuten und wissensdurstigen Besuchern gab es zur Finissage der Ausstellung -ZEITFENSTER- in der Bautzener Galerie Budissin eine verlebendigte Idee eines Zusammentreffens von Malerei (Mein Zwiegespräch), Skulptur ( Der Kupferdieb) und angeregtem Gespräch mit Schülerinnen (Gymnasiasten) des Philipp- Melanchton-Gymnasiums in Bautzen. Allen Beteiligten sei herzlich gedankt.

Finissage mit Kupferdieb, 13.05.2017

Zwiegespräch mit K.S, Öl auf Leinwand

Eine Homage an Hermann Glöckner von 1992

8. May 2017 – 17:19

K.S., 1992, -Pythagoras am Tor-, Farbholzschnitt, 55×76,5 cm, Resaervage und Platten Mehrfachdruck

In der Leipziger Galerie am Sachsenplatz  gab es 1989 für Hermann Glöckner anläßlich seines 100. Geburtstages  eine Ausstellung -Homage a Hermann Glöckner- ein Kreis von 74 beteiligten Künstlern ließ sich auf diese durch seine Kunst bestimmte  Anregung ein ihn zu ehren. Wie Giesela Schulz im Vorwort zum Katalog Schreibt:

“…Für eine Anzahl Kunstschaffender in unserem Lande war und wurde Hermann Glöckner zum geistigen Verwandten. Auf ihre eigene künstlerische Art versuchten sie, diesem hohen Anspruch gerecht zu werden…-Das Ergebnis beweist nachhaltig die geistig-künstlerische Auseinandersetzung mit dem Werk Herrman Glöckners, ohne das es hierbei zu Plagiaten kommt.”

Meine Teilnahme an dieser Ausstellung hatte mich dann 1992 zu einem weiteren Holzschnitt angeregt. Mit -Pythagoras am Tor- als Druck-Variante ins farbig Malerische gedacht, entstand durch eine sensitive Handabreibung erneut das Gespräch mit dem Meister des Dreiecks.

Wenn Objekte zu Bilder werden…

1. May 2017 – 18:22

Zahlen-Objekt, K.S., 1. Mai 2017, Digitale-Photographie, Atelier-Situation…

… da ist jedenfalls auch immer ein Aha-effekt im Spiel… liegt es daran, dass wir zu aller erst die Welt mit allen unseren Sinne über die Dinge und ihre Gegenständlichkeit erfahren? Nun aber vor einem Bild interessiert es uns das Indifferente  mit den eigenen Seherfahrungen und zugleich mit den eigenen Welterfahrungen in eine gedankliche Übereinstimmung zu bringen…

Verfügt ein Bild jedoch über einen Aspekt des Rätselhaften oder eine zusätzliche ‘Optische Sensation’, so kann es sich unabhängig von seiner Existenz in einem Raum, auch als Imagination in den unterschiedlichsten Wahrnehmungen der Betrachtungen als anregend darstellen.

Erinnerung an Banska Bystrica

24. April 2017 – 16:28

K.S., Bildfindung, 2017, mit Sammlungsgeschichte

Schon in den 80er Jahren gab es in Banska Bystrica ein spezielles Interesse für den Holzschnitt. ich hatte das Glück 1988 und auch noch 1990 beteiligt zu sein.

Nun durch den digitalen Zufallsfund sehe ich wie einfühlsam die fünf Beispiele in dieser speziellen Sammlung gesehen werden können.  die Auswahl der Blätter vermittelt etwas über meine grafische Holzschnitttechnik aus dieser Zeit. Das erzählerisch-bildhafte wird  lesbar hervor gezeigt, wenn auch die haptische Wahrnehmung  fehlt, so ist wohl immer noch der Druckvorgang auf den verschiedenen Papieren zu erahnen.

Die eigenen Bilder haben auch ihre Anregungen im Abstrakten…

18. April 2017 – 15:54

K.S. Detailaufnahme, 2017, Maria erkennt IHN nicht, 2o13, Öl auf Leinen

K.S., Detailaufnahme, 2017, Familienbild 1991, Öl auf Leinen

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Osterfest war gestern und heute holen wir das -Montagskramen- nach, um zur Abwechslung als Anregung zwei Bilddetails ins Licht zu stellen.

Bei aller Dinglichkeit im malerischen Umgang mit Ölfarben auf Leinwand, sind  in der Summe alle die Bemühungen gerichtet, Sinnliches und Gedankliches bei der Bildentwicklung gleichzeitig wahrzunehmen zu können. Somit sind fast immer Unterbrechungen oder auch Neuanfänge zu erwarten; in etwa wäre das hier eine Beschreibung für das Prozedere meines sogenannten Malprozesses.

Wobei die beiden (Beispiel)Details zeigen, wie die fast immer zugrundeliegenden und verbindenden Abstraktionen der Malstrukturen, die sich als individuelle Eigenheiten bei den Farbsetzungen ergeben, ganz mit ihrem wesenhaften Schein in unbegründbare Bereiche verweisen.

Ansichten -Tag und -Nacht im Budissin

10. April 2017 – 20:57

K.S., Austellungsdetail, Blick ins ZEITFENSTER, Galerie Budissin, Bautzen 2017, screenshot,

Den Frühling in Bautzen einzuläuten, ist sinngebend, wenn man das Glück hat, solches mit einer Ausstellung in der Kunstvereinsgalerie -Budissin- zu tun…

Zurück in Berlin, sind heute in der Rückschau zwei Einblicke als Kontraste zusehen. Fünfzehn Bilder und zwei Skulpturen verwandeln die Galerie in eine Bühne  für meinen Lebensraum.

K.S., ZEITFENSTER, 2017 Einblick: Nacht

Die gegebene Architektur mit den großen Fenstern ermöglicht, den  Ausstellungs-Raum aus verschiedenen Blickwinkeln zu erfassen. Die Wirkung des Galerielichtes verwandelt dann diese Bühne in einen “Showroom” und der Besucher wird beim Eintreten zum Mitspieler… im ZEITFENSTER bis zum 13. Mai.

Bald wird mein -ZEITFENSTER- in Bautzen geöffnet

3. April 2017 – 17:00

Einladung zur Ausstellung ZEITFENSTER 2017, Galerie Budissin, D-02625 Bautzen, Schloßstraße 19

Das Aufbauen einer Ausstellung hat immer den schönsten Reiz. Besonders wenn es gelingt die Erwartungen und Hoffnungen auf die Wirkung der Bilder bestätigen zu können. Mit einer gelungenen Hängung könnte dann der Galerie-Raum zu einer Bühne und die gezeigten Bilder als Darsteller zur Inszenierung einer Aufführung im geöffneten Zeit-Fenster erscheinen:

DAS SPIEL BEGINNT… das Spiel beginnt… das Spiel beginnt im Blick der Betrachter!

Die Bilder-Schau findet  dieses Mal in der Galerie Budissin des Bautzener Kunstvereins statt.

Zwei Leidenschaften für das Bildhafte…

27. March 2017 – 12:13

K.S., Die Leidenschaft, Detail-Aufnahme, -Stadtsommer-, Öl auf Leinwand von 1979

…vielleicht könnte man es besser so sagen: -“wie, doppelt hält besser ?”- oder “wenn zwei das gleiche tun ist es immer noch nicht das Selbe!”… die Leidenschaft jedenfalls ist immer persönlich und deshalb individuell…

diese neue Anregung stammt von einem frühen Bild (v.1979)… hervorgeholt durch einen intensiven Atelier-Besuch, um zu einer bevorstehenden Gruppenausstellung auszuwählen. Obwohl die geplante Auswahl eher zu   gegenwärtigen Bildern geschah, hat  das Thema des fotografierenden Beobachters hier als Detailaufnahme eine anregende Position  für zukünftige Formulierungen.

Das Schweben zwischen Traum und Wirklichkeit

21. March 2017 – 13:21

K.S., 11.März, 2017, Kohle und Grafit auf Bütten, 48×62 cm

Wenn es nichts Wirkliches geben würde, dann hätte man wenig zu erzählen… zum Glück gibt es aber die Bilder, die ohne Worte ihre Geschichten in der sogenannten Mal-Haut erkennen lassen.