Warum?Darum!

13. January 2020 – 20:08

 

 

K.S., -Die Seele-1994, Unikat, 60×84

Warum liebst Du nicht Deine Seele? Das war ein Titel von 1994! Die Frage ob es eine Seele gibt war jedenfalls beantwortet, als sich herausstellte, dass Dinge die noch als Fundstücke eine Ausstrahlung zur Bildfindung vermitteln, so sind sie wohl auch beseelt!

“Ich suche nicht; – ich finde!” Dieser Ausspruch ist Ursache und Wirkung für meine hin und wieder entstehenden Grafiken, Objekte oder Assemblagen. Die größte Freude ist dann die Anregung wenn aus einer Findung durch eine Handabreibung, ein authentischer (wenn auch gespiegelter) einfacher Abdruck zu einem mich selbst  faszinierendem Bild-Ausdruck gelingt.

Was man nicht will das sollte man keinem “Tunichtgut” Überlassen…

6. January 2020 – 22:43

K.S., 2019/2020, Farbzeichnung auf Aquarelkarton, 33,8×24 cm

darum ist er mit seiner dummen/frechen Zunge auf einem Blatt Papier von mir festgenagelt worden; und trotzdem hat er es wieder geschafft… aus seiner Kiste zu springen und sich mit seinem Ruf in etwas Maßloses zu verwandeln.

Jetzt wissen wir es:  -Der Abzählreim aus Kindheitstagen ist heute wie gestern wieder aktuell: “…Morgen kommt Hans Isegrimm… dann wird’s Schlimm… ha ha ha wir sind Viele und zeigen Ihm jetzt einen anderen Sinn…”

Bilder sprechen hier ohne Worte und die Gedanken der Menschheit sind schneller als er Wind… auch das kennt heute jedes Kind!

Aufbruch zur Gedanken-Wanderung ins Jahr 2020

30. December 2019 – 13:37

K.S., Jahresgrüße, für 2020, Öl auf Leinwand-Fläche

Dazu nehme ich heute zum “Kramen in den Fächern” diese kleine Leinwand als meine Jahresgabe! Vorerst gedacht als ein Vorschlag zur Langsamkeit.

Dann aber kam, das langsame Wandern: “mit den Augen über die ganze gemalte Bildfläche! Na Bitte: – im Rot und Grün”… denn das ist noch immer ohne “Verfallsdatum” und weitet wohl den eigenen Blick im Hoffen und Sehnen…

für die neuen Bildfindungen im kommenden JAHR !

…ein kurzer Nachtrag zum vorigem Montag zum Schnürpaket…

23. December 2019 – 22:39

K.S., das geöffnete “Schnürpaket” mit der Folge 1-7, Farbzeichnung auf Papier

 

… ich hatte kürzlich noch ein  Foto gefunden mit dem geöffneten Objekt aus einer Performance aus den 90er Jahren in der Galerie M! – heute zum 23.12.2019 werden hier in Berlin zur Weihnachtszeit Päckchen oder Pakete gepackt… und als Jahresgabe an Freunde und Sammler gesendet… Auch hier aus dem Werkraum war selten diese Tradition unterbrochen…

Diesmal wenigstens ist ein Blatt aus der Serie von Originalen aus der Folge: -Bilderhaus-Schatten- hier im Blog wieder zu sehen.

Abgelegte Dinge werden zu indirekten “Wasserziehern”

16. December 2019 – 20:24

 

K.S., Objekte zur Perfomances K.S., 1992 und 2012 Galerie M

-“…denn alles fließt”- und wenn die Zeiten sich ändern, so gilt es vor allem auch für die eigene Gedankenwelt im besonderen wenn Worte fehlen  etwa unaussprechliche Gefühle darstellen zu wollen, so sind es eher Bilder die sich annähernd eigenen, längst vergangene Zeiten zu spiegeln…

so bescherten mir zwei Fundstücke als Relikte längstens vergangener Ausstellungsaktivitäten die Erinnerungen an verschiedene performante Aktionen in der Gallerie M (Berlin Marzahn). Besonders angeregt, durch den Mauerfall vor 30 Jahren sollten die im Grunde “Verschlüsselten” Bilder als  GEGENSTIMMEN  durch zusätzlich Aktionen, freier assoziiert werden… was letztendlich eher manches Unverständnis erzeugte… aber alles in allem am Ende mich meistens selbst angeregt hatte;

– um dadurch trotz aller Veränderungen, meiner MALEREI neue und freiere Gedankenflügel wachsen zu lassen.

Der Blick in eine Traum-Vision, als Ornament

9. December 2019 – 16:59

K.S.,1996, -Die Suche wohin/wonach?-, Farbzeichnung auf Karton

Zu einer Farbzeichnung hat der begonnene Traum: -zunächst als Absturz, nach dem Aufwachen, jedenfalls geführt!

Angefangen hat es damals in den 90er Jahren mit der sich ständig erneuernden Bilderflut…  nun zu erkennen, wohin das Eigene ab zu driften beginnt, schien wohl auch bis in meine Träume zu gelangen. Sollten meine Bilder selbst auch aus der Zeit gefallen sein und konnte wirklich noch mein Blick sich erweiternd in alle Richtungen entfalten!!!?

Zum Glück bin ich rechtzeitig aufgewacht und habe durch meine Ausstellungen, Aktionen und mit Experimenten auch hier im digitalen Netz die Wege in’s -Neue Sehen- gefunden.

So wie in dem Traumbild, ging  der Einblick auf das Eigene  mit allen den Fragen mehrmals im Fluge durch die Lüfte; dabei mit dem Augenschein offen in alle Richtungen; um dann im geweiteten Blick, Anregendes und Vertrautes auch im Fremden zu finden.

Aus einer Serie von Landschafts-Erkundungen…

2. December 2019 – 16:29

Foto: Bruno Sakrowski, 90er, und Fotocollage: K.S., 2019, -OHNE-WORTE-SPRECHEN-

Ob Foto oder Bild, zur Landschaft gehört die Liebe zur Natur! Es war ein Foto vom Anfang der 90er Jahre, mit der Erinnerung an einen doch recht kalten frostigen Winter… das gab es damals noch… die Natur schlief im Frostigem.

Im Berliner-Umland… wurden die Finger kalt… doch nun, im Trockenen Sommer 2019, zum Bild geworden, symbolisiert das Ganze die uns umgebenen Klima-Sorgen, mit mahnenden Gedanken… als:”ohne Worte Sprechendes”

Digitales Photographieren entfaltet die Lust und Freude an Aktionen…

25. November 2019 – 15:46

 

K.S., 2015, Digitale Photographie, Installation: -Künstlerhaus Bethanien-, Kottbusser Str.,
Berlin Kreuzberg

…aber auch von Besuchen der Ausstellungen im Künstlerhaus Bethanien kann man sich begeistern Lassen… so ergab sich spontan, diese Aufnahme vor der Spiegel-Wand-Installation eines Akteurs, von 2015 (Kuratiert von Christoph Tannert, dem Leiter der Institution).

Zur Freude der ausgewählten Gaststudenten und anregend durch vielfältigste, immer neuer Ideen und Möglichkeiten zur aktiven Partizipation für und mit den Berlinern, in direkter Berührung mit  der im Haus entstehenden “erweiterten Kunst” durch weit gefasste Bildgestaltungen…

Hier also heute die sinnliche Aufforderung; – mit einem ‘Klick’ den gespiegelten Dialog, als Selfi, direkt im Bild des Kunststücks zu teilen

Ein Helfer für den dunklen November

18. November 2019 – 17:44

K.S., 2019, -He can everywhere-, Collage auf Buchseite, 29,7×22,5 cm

 

Zur richtigen Zeit tritt aus meinem “Collage Buch” eine Idee vom Anfang des Jahres hervor und mit einer Verwandelung in seinen Digitalen Zustand tritt der “Alles-Könner” hier als ein November-Helfer ins Licht;

…nur einfach das um schweifende Hinsehen auf die ins Bildhafte gruppierten Teilchen zum Ganzen gefügt. Sie geben heute den Anstoß zu wechselhaftem Spiel mit dem Sein und/oder Nicht sein.

Die Illusion als eine Verführung, zwischen allen den scheinbaren Wirklichkeiten, die eigene Wahl treffen zu können; -schenkt wohl dann in der Anschauung neue Assoziationen um trotzdem für den Nebel des grauen Novembertags, “fast wirklich”, auch einmal wenigstens ein auf kommendes Lächeln zu spüren.

Das Objekt aus den 90er Jahren mit den zwei Seiten…

11. November 2019 – 18:57

Foto  K.S., 1994/2019,-Gedankenordener-, Entwurfs-Objekt, Vorderseite, 28,5X57 cm

Die einzelnen Mini-Ordner enthalten folgende Worte in senkrechten Reihen gruppiert. ( auf dem Foto der Rückseite bei Vergrößerung noch gut zusehen:

1.Die Flucht 2.Die Zuflucht 3.Das Heim 4. Das Heimchen 5.Die Lust 6.Der Frust 7.Der Schmerz 8.Das Herz 9.Die Seele 10.Was IST 11.Das IST 12.Das SEIN… …. … und so weiter bis:… 95. DABEI  92. AUWEI  93. Soll sein 94. NEIN 95. freiwillig 96. ZUEND

… das Ganze ist ein nicht ausgeführter Entwurf, heute hervor gekramt und betrachtet, mit den Wort/wörtlichen “Augen-Vermerken” auf der Rückseite des gut erhaltenen Objektes: (vorgesehen als eine Hintergleis-Fläche zu einem U-Bahnprojekt in den 90er Jahren)

K.S., Digitale Fotografie, -Die Rückseite im Original auf dem Ateliertisch-, 2019