Atelier-Stillleben im November-

13. November 2017 – 13:04

November-Atelier-Stillleben, K.S., 2017, (-Im Übergang-)

 

Die Monate bringen mit wechselndem Licht auch wieder ein verändertes Sehen…,

der November ist da und wie es scheint werden die Spaziergänge in freier Natur etwas seltener.

Mein Blick trifft nun im Atelier auf die eigenen Bilder; entweder ganz angeregt oder aber es beginnt eine verinnerlichte Suche nach neuen Wandelungen.

Schon früher habe ich diesen Zustand als “Untersuchung” von Farbe und Form bezeichnet, jedenfalls sind diese veränderten Wahrnehmungen auch eine wunderbare Anregung die geliebte Malerei in spielerischer Form von Innen heraus zu erfahren…um nicht zuletzt die eigenen Veränderungen erlebend zu spüren;

-um sich selbst besser zu verstehen und wie schon immer mit Bildern in ein eigenes Verhältnis zur Zeit zu gelangen.

Die Freiheit lässt auf sich warten…

6. November 2017 – 13:06

Bewachter Pavillon am Revolutionsmuseum in Moskau, K.S., 1986, Farbzeichnung auf Karton, 30×41,5 cm (nach einer Reise-Skizze)

Die Revolution vor 100 Jahren, ist nun wieder ein Anlass sich auch zum Begriff der Freiheit zu befragen… oder aber mit Fragen kommt man nicht weit…

als Künstler nimmt man sich nämlich die Freiheit, beim spontanen Zeichnen auch mal seine Gedanken fließen zu lassen… dem Betrachter wiederum lässt man die Freiheit bei einer Erzählung auf Papier, Karton oder einer Leinwand durch die angewendete Spontanität der zeichnerischen oder malerischen Mittel zu seiner “eigenen Inspiration” zu gelangen…

Das ist dann zumeist der gedachte Wunsch einer künstlerische Kommunikation.

Ein Himmel voller Farbiger Hoffnungen

30. October 2017 – 23:19

K.S., Digitale Photographie, 29.10.2017, Vernissage Kunsthaus Achim Freyer Stiftung

 

…mit der zentralen Leinwand-Konstruktion an der Decke, wird ein Raum zum “Salon Nr.4” erklärt um zu einem gemeinsamen Raunen der Bild-Beiträge in “Petersburger Hängung” anzuregen.

Man muss sich darauf einlassen das Rufen, Flüstern, Flattern und Winken der bildnerischen Akteure  zu vernehmen, um die Hoffnungszeichen als Anlass der Ausstellung, die eigenen Gedanken als Deutungs-Muster  hinzuzufügen zu können.

Zur Ruhe kommen kann man allerdings nicht; -in dieser das ganze Kunsthaus einbeziehende Assoziationskette, aber…

-Erinnern durch Traumeln von Revolution.

Die besondere Ausstellung zum 100.Jahr der Revolution

23. October 2017 – 14:29

K.S., 2017, Atelieraufnahme, kleiner Transport zur Revo-Ausstellungsbeteiligung, 2017, im Achim Freyer-Kunsthaus

Heute ist ein Termin hier im Werkraum nicht vergessen!

Um mit vielen Künstlern und mit Veranstaltungen an die Revolution vor 100 Jahren zu erinnern, das ist das bevorstehende neueste Ereignis im Achim Freyer Kunsthaus.

Da ist man gerne dabei, wenn man zu so einer besonderen Ausstellung einen eigenen Beitrag hinzu geben kann…

Hoffende… Erwartungen… Gedanken…  geweckte… Entzündungen für brennende Herzen… werden sich aus diesem gemeinsamen Strom der Ideen erneut verzweigen!

Dialog der Fundstücke

16. October 2017 – 18:32

K.S., Duale III, 2001/03, Öl auf Leinwand, 55×69 cm

 

Ungewiss ist meist die Herkunft der gefundenen Formen und aufgelesenen Teilstücke aus vergangenen Tagen… anregend ist es jedoch sie auf besondere Art zu betrachten, oder etwa auch als etwas Vertrautes in eine Beziehung zu bringen…

mit diesen Gedanken entstand eine kleine Gruppe von Bildtafeln: –  die Duale. Wie meistens gestalten sich die malerischen Entscheidungen zum Teil aus der Anregung der gewählten Formen, aber immer ist etwas von gleichermaßen Gegensätzlichem und Vertrautem dabei.

Wie zum Beispiel -Neugierde und Erstaunen- oder wie sich die Farbigkeit entwickeln lässt… oder, dass ganz und gar die Fundobjekte in einen ureigenen Dialog eintreten werden…

wie  hier zu sehen, ist das geschehen und man ist nun aufgefordert die Sprache der Dinge zu erahnen und, oder eine eigene Erzählung dazu zufügen.

Eine Druckgrafik von 1989…

9. October 2017 – 14:36

K.S.,1989, -Kopf mit fliehender Form- Kaltnadelradierung, 40×53 cm

…ohne Verfallsdatum.

Auch die Mappen mit den gedruckten Gedanken halten zum Montags-Kramen immer noch Überraschungen bereit…

vielleicht als ein kleiner Rückblick auf vergangene Zeiten?

So sieht das Blatt eigentlich gar nicht aus ; –  gedankenschwer ist die Luft heutzutage  also immer noch!

Was bleibt, sind die abstrakten Anregungen der Radierung mit der Kalten Nadel; – die Kratzungen , der satte Druck und der rätselhafte Ausdruck der Darstellung einer vorgestellten Lebenswelt.

Meine Formfindungen werden als Bild zum Eigensinn…

2. October 2017 – 17:44

K.S., 2009, Objektbemalung/Collage, Mischtechnik, 19,8×15 cm

…so etwa ist die gedachte Bedeutung meines “street-head-projekt”: nämlich,

ein besonderes Zeichen begleitet mich schon einige Zeit auf meinen Wegen… am Anfang war die Idee, mit kleinen Kopf-Zeichen anonyme Plätze zu besetzen. Einerseits um spontan Gesehenes sich als  Ausschnitt urbaner Wirklichkeit bildhaft an zu eignen und andererseits die eigene individuelle Wahrnehmungskraft zu verorten.

So habe ich im Zusammenhang mit dieser Einstellung auch einige Bildobjekte, die dann im Atelier entstehen zu verdanken.

Gute Geister zum Berge-Versetzen

25. September 2017 – 15:33

K.S., 1993,-Die Berggeister-, Farbzeichnung auf Industrie Papier, 43×58 cm

Man muss sich erst in die Berge begeben um die “Geister” zu finden, die dazu in der Lage sind , die unbeabsichtigt angehäuften Berge  versetzen zu helfen…

wenigstens aber somit zu Inspirationen zu gelangen, um die eigenen Kräfte zu stärken und um schließlich wie erleuchtet mit gestärktem Willen, wie neugeboren ganz von vorn zu beginnen.

So oder ähnlich geht es beim “Kramen in den Fächern meiner Werk-Geschichte” zu… jedes neue Bild ist auch erst einmal eine Bergbesteigung, um zu neuem Ausblick zu gelangen. Oft sorgen wohl auch dafür die Geister, der schon im Vergangenen gefundenen Formen.

Denn bei so mancher erneuerten Betrachtung, zeigen sich wie von selbst die zuvor noch verborgenen Anregungen;

-schließlich auch als energetischer Impuls für noch Kommendes.

Ein gefundener Rahmen erhellt eine Figur

18. September 2017 – 18:36

Aurora, K.S., 2006, (Positions Figur), 55x 39

Selten genug entstehen Bildideen schon im Vornherein mit der Vorstellung  in einem Rahmen gefasst zu werden.

Wenn jedoch die Farbe auf einer Bildtafel als Material sich entfaltet und dabei unterschiedlichste Auftrags-Weisen wie zum Beispiel, dick oder dünn, pastos oder struckturell, als Lasur oder deckend das Bild entstehen lassen; da kann schon mal auch der Rahmen eine wichtige Rolle in der Ausführung einer Malerei übernehmen.

So gehen Vorstellung, Idee und Material  gerne einen Wirklichkeitsbezug mit einander ein. Nicht immer gibt es eine andere Bild-Erzählung, – als die eines gefassten Blicks.

Aurora als Titel der “Morgenröte” ist entstanden aus der Anregung einer ganz bestimmten Proportion und Art eines Fund-Rahmens, die schließlich  einer Ideenskizze zu ihrer endgültigen Form verholfen hatte. Hierbei eignete sich ein in die entsprechende Form geschnittener Bildträger: – eine schon grundierte Hartfasertafel die noch aus meinem Heegermühler Atelier stammte.

Mit dem hervor Kramen aus den Fächern entsteht immer wieder neue Freude und Lust auf nächste Anregungen und Formfindungen…

Zwei von Zwölf Teilen einer malerischen Untersuchung, je 33×24 cm

11. September 2017 – 16:10

K.S. -Canon-, 1998/99, Öl/Leinwand, 2 von 12 Teilen, je 33×24 cm

Schon zu den Zeiten der  ersten Berührungen mit den digitalen Möglichkeiten, aber noch ganz im Umgang mit den eigenen Erfahrungen der schwierigen Annäherung an die vorgegebenen Formen, entstand eine zwölfteilige Bildgestalt mit dem Titel -Canon-.
Hierzu sind heute die Beispiele “Elise” und ein “Kopf” als arg gepixelte Formüberlegung als -Kleines Paar- gefasst.