Das Wandern auf verschiedenen Wegen…

17. June 2013 – 18:19
K.S., 2004,Die Wanderung im Eigenen, Mischtechnik auf Büttenpapier, 29x39,5 cm

K.S., 2004, Die Wanderung im Eigenen, Mischtechnik auf Büttenpapier, 29×39,5 cm

Ein Bild ist ein Ereignis, während eine Zeichnung meistens zur Erzählung neigt: Heute gibt es eine Überlegung zum Thema Haupt- und Nebenwege in der Beschäftigung mit dem Bildermachen.

Ein  Nachdenken, welcher Weg einzuschlagen ist, führt als Nebenweg, gerade zu ins Nichts.

Wohl möglich fängt man dann bei einem Nebenweg erst gar nicht an, aus sich heraus zu sehen -oder aber, ein vermeintlicher Nebenweg wird in der unbewussten Richtungswahl,  zu  einer  Variante des eigentlichen Hauptweges… immer zur  “Wanderung im Eigenen”!

 

 


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In der AUSWAHL…

10. June 2013 – 14:29

 

Ausstellungsraum in der Galerie Pohl, Berlin Pankow

-Kopfgehäuse- im Ausstellungsraum in der Galerie Pohl, Berlin Pankow (Blick zum Hof)

 

20 Jahre  besteht die Galerie Pohl in der Pankower Wollankstr. Jetzt gibt es eine Ausstellung mit ausgewählten Bildern, die in den Jahren von 1993  bis 2013 dort zu sehen waren… Mein -Kopfgehäuse- von 1993/94 ist mit dabei!

Für jedes Jahr steht ein Bild, eine Skulptur oder eine Grafik im Lebenszusammenhang. Gleichermaßen geben sich die Beiträge ihr Verhältnis zu den Räumen und ihre Ausstrahlung zu einander.

Im aktuellen Konkreten entsteht nun, bei aller Vielschichtigkeit der ausgewählten Werke, ein Aspekt von Wahlverwandtschaft, als ein unerwartetes, jedoch wunderbares Miteinander der Bildgestalten.

 

 

 

 


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Ich hab’ im Traum mein Bild gesehen

3. June 2013 – 21:13
Prophet für eine Malerin,1989/90 K.S., Bildobjekt/ Eitempera auf Holz, Eisen

Prophet für eine Malerin,1989/90
K.S., Bildobjekt/ Eitempera auf Holz, Eisen verzinkt

Noch dazu hatte das Bild ein Schild mit seinem Titel: ” Prophet für eine Malerin” ! Das Schild war übergroß  aber die Aufschrift wurde immer kleiner wenn man sie entziffern wollte verschwandt sie ganz im Dunkel der rechten Hälfte. Am Ende formte sich  ein riesiges Ausrufezeichen.

Solche Art der Träume geben ihren  Sinn nur preis, wenn man darin neue Anlässe für das weitere malerische Tun gewinnt…

andere neu Bilder entstehen jedoch im glücklichsten Falle in der Stimmung eines Wach-Traums.

 


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Schatzsuche – vergeblich !?

27. May 2013 – 19:37
Schatzsuche, 2013

K.S., Schatzsuche, 2013

Ach, seit einer Woche spielt die Bilderplattform Flicker  mit einer neuen Oberfläche.

Plötzlich sind alle Teilnehmer entmündigt!

Ohne konkrete Ankündigung wird ein rigoroses Netz der Gleichmacherei über die teilnehmenden Bildermacher  gelegt.

Mit Formaten und Dimensionen als Verlockung?

Steckt da vielleicht eine bessere Verwertbarkeit dahinter?

Da bleiben ähnliche Gefühle, wie es einem Schatzsucher ergeht, wenn nach langem Graben, das Fundstück sich als ein leerer Eimer entpuppt!

Bisher hat mir die Teilnahme am Bilderaustausch mit der Welt sehr große Freude bereitet… mal sehen was nun da raus werden wird….

 


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Farben ins Licht gestellt

20. May 2013 – 18:40
K.S., Collage,Bleiglasfenster, kleine Werkprobe, 80ger Jahre

K.S., Collage,Bleiglasfenster, kleine Werkprobe, 80ger Jahre

Heute zeigt sich der Mai wieder mal kühl und naß. Da haben wir uns wie in der Kindheit mit bunten Scherben eine Freude gemacht.

Ab und zu lässt sich die Sonne auf ein paar Strahlen dazu ein, bei uns mit zuspielen. dann geht alles viel leichter zu bewegen.

Das Kramen in den Fächern fördert mal wieder etwas zur Anregung hervor. Mit Ungeduld wird nun die Zeit erwartet um nach dem Modernisierungs-Chaos endlich weiter zu malen.

Bei allen Unterbrechungen und Lebenseinschnitten, ist das Bewusstsein malen zu wollen immer auch eine Stärkung für das Kommende;  erstaunlich passend zum Pfingstgedanken… Worte werden zu Bildern.

 


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Das zweite Mal gefunden…

13. May 2013 – 11:55
K.S.,1976, Stadtbild (Studie) Öl auf dunklem Karton,

K.S.,1976, Stadtbild (Studie) Öl auf dunklem Karton,

…das kan man einen glücklichen Fund nennen, wenn eine Studie nach Jahren noch das Seherlebnis ausstrahlen kann.

So hat das “Räumen in den Räumen” wieder so manche Anregung zur Neuinterpretation vergangener Vorhaben hervorgebracht. Für den  damalige Ausblick hatte ich eines der hohen Häuser am Fischerkitz in Berlin Mitte erstiegen.

Jetzt bin ich neugierig, ob sich in einem größeren Format die malerische Stimmung wieder finden wird…auf jeden Fall ist die Lust darauf erneut geweckt.


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Lange nicht gesehen und doch wieder erkannt!

6. May 2013 – 14:17
K.S., 1992/93, Öl auf Leinwand, 120x140 cm, Senat von Berlin,

K.S., 1992/93, Öl auf Leinwand, 120×140 cm,
Senat von Berlin,

Es tut sich was im Abgeordnetenhaus Berlin.

Eine Ausstellung: -HERZFLATTERN- (Junge Kunst der 1990er Jahre in Berlin) zeigt ab dem 24. April ausgewählte Malereien und Skulpturen aus der Sammlung der Künstlerförderung Berlin.

Und  wer hätte das gedacht, ein Bild von mir ist  in der Ausstellung dabei!

Es soll sogar noch ein Katalog dazu herausgegeben werden. 60 Werke von 60 Berliner Künstlern als Zeitzeugnisse sind zu sehen.

 

 

 

 

 


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Ab und zu ein Chaos

29. April 2013 – 15:11
Modernisierung 2013 im Wohnatelier Werkraum

Modernisierung  im Wohnatelier Werkraum 2013

 

Wenigstens ein Foto geschossen, für das schreckliche Wort -Modernisierung-. Das musste ja mal kommen… ein Chaos!

Ein Wohnatelier ist nicht immer der ideale Ort um heutzutage Bilder zu malen.

Nun sehen wir, dass der web.werkraum als digitale Form nur sehr bedingt die Wirklichkeit im echten Werkraum spiegeln kann.

Jetzt hat das grosse Räumen begonnen! Das “Montagskramen” hat sich zur Umräumaktion für eine nötige Baufreiheit ausgedehnt. Das wird wohl eine ganze Weile Lebenszeitzeit in Anspruch nehmen.

Da wir hier in den Räumen weiterhin mit den Bildern leben werden, wird die aufkommende Unruhe verwandelt in Hoffnungen auf neue Anregungen zur kreativen Umwandlung des Geschehens!

 

 


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Wer hätte das gedacht

22. April 2013 – 11:46
M. erkennt IHN nicht, K.S., 2013, Öl/Leinwand, 72x61 cm

M. erkennt IHN nicht, K.S., 2013, Öl/Leinwand, 72×61 cm

“M. erkennt IHN nicht” – es existiert im Werkraum ein neues Frühjahrs Bild.

Beim Malen  gibt es schon manchmal auch ein “Nachdenken über das Nachdenken.”  – Der verschobene Frühling hat sich aber mit seiner Lichtfülle  auch in der uns umgebenden Wirklichkeit nun schon erkennbar gezeigt.

Allerorten zeigen sich die Veränderungen der Natur – auch im inneren Ichbewusstsein; eine Herausforderung zum Beginn und Aufbruch hin zur weiteren Erkundung der eigenen  Natur.

Sei es mit Bildern ohne Worte oder gar mit Worten als Bild.

 


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Jedes meiner Bilder hatte seine Zeit

15. April 2013 – 13:21
Angelus Schlaf, 1991, Mischtechnik auf Leinwand, 110x160 cm

Angelus Schlaf, 1991, Mischtechnik auf Leinwand, 110×160 cm

Beim Suchen zur Vorbereitung für die Ausstellung -Die Auswahl- (20 Jahr Galerie Pohl) fiel der Blick auf das Bild von 1991…

Das Unausgesprochene und das Fließende der Zeit ist mir damals zum Bild geworden.  Die Mauer war gebrochen und die Welt stand offen, aber der innere Aufbruch fand nicht gleich den Ort zur Erneuerung der Form. So entstanden dann die (Um)-Brüche und (Ver)-Änderungen direkt auf den Leinwänden.

Die hier entstandenen, mitunter fast mystischen Zeichen, waren selbst für mich nicht immer sogleich lesbar.

Die beim Bilder-machen auf-scheinenden Lebensfragen begleiten mich herausfordernd, im sich ständig  änderndem Dasein als Malerin –   heute wie früher.

 

 

 


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