Das Bild/das Brot/ als Zeitzeichen…

30. March 2020 – 19:56

K.S. -Brot und Bild-, Digitale- Photographie, 2020

Das Bild, das Brot als Lebens-Zeichen und in diesem Frühjahr auch als ein Zeichen unserer Bedingtheiten…

“die Kunst geht nach Brot”…an diese alte aber ziemlich bekannte, wenn auch etwas spöttische Sprechweise, kann man heute mit dem Stillleben denken.

Jedoch kommt Freude auf, wenn man beides hat und wenn beides dazu beitragen kann die Gedanken und die Sinne  anzuregen, um unerwartete schlimme Zeiten besser aushalten zu können und um sich auf die eigenen Kräfte zu besinnen.

Mit dem “Kramen in den Fächern” hier im Blog, wurden schon längstens aus all dem Dasein der Bilder immer die schönsten Hoffnungen geschürt; – aus lebendigem kreativen Tun -.

Das große Kopfstillleben mit seiner verborgenen Zäsur…

23. March 2020 – 21:21

Dual Plus

…die  Komposition von 2012, Öl/Leinwand 145×195 cm, hat sich aus einer früheren  Bildidee, über mehrere Jahre zu einem Bild-Vorhaben entwickelt… damit entstand eine ganz besondere Art und Weise der malerischen Formulierung.

Eingeflossen sind all die Lebensjahre der sich immer rasanter verändernden Zeiten… zum Glück gab es die Entscheidung des großen Formates. Gleichzeitig der Wille eine existentielle Erfahrung zu kompensieren.

Noch immer ist die große Anspannung, der stilllebenhaften Formulierung zu erkennen, der Malprozess führte direkt zum Vanitas-Gedanken eines körperhaften Kopf-Stilllebens.

Titel:  ————————–  K.S., 2012 —  -Dual Plus (Großes Kopfstillleben)- Öl auf Leinwand, 145×195 cm

 

Wer hätte das gedacht…

16. March 2020 – 17:40

K.S., Digitale-Fotografie,(hier das Frühlings-Bild als mein Beitrag) GALERIE AMALIENPARK / RAUM FÜR KUNST

… nun ist hier in Berlin der Frühling in verschiedenster Weise ausgebrochen; – die Kunst aus der Galerie Amalienpark bekam kürzlich neue Räume; und schon die zweite Ausstellung setzt mit einem besonderen Konzept auf ein Experiment.

Entstanden ist zwar eine verschiedenartige,  und ideenreiche Schau, an der  alle Teilnehmer mit ihrem jeweiligen Beitrag, als Gast oder als Mitglied des Kunst-Vereins wohl gerne den Auftakt des Jahresprogramms mit gestaltet haben…nun verbinden sich die verschiedensten Formen von Auffassungen und Vorstellung zu einer frühlingshaften, vielschichtigen, aber auch zufälligen Schau.

Zu sehen: (7.März – 18.April 2020)

 

Eine Zeichnung mit Rohrfeder und Tusche…

9. March 2020 – 16:57

K.S., 1991, Rohr-Feder,Tusche, laviert, auf Zeichenkarton

 

…dieses zeichnerische Mittel gehört für mich zu den beglückendsten Bemühungen;  erlebte Empfindungen beim Erfassen eines Augen-Blicks, fast so wie lebendig, aufs  Papier zu bringen.

Somit ist die ‘Figuren-Gruppe’ immer noch so lesbar und authentisch wie am ersten Tag!

Die andere Seite der Geschichte:  – es gibt einen Ausruf von Max Liebermann aus Anlass einer Jury: “Der Kerl laviert!!!”… das hab ich immer belächelt, weil ich ja als Malerin kein  Kerl bin :-), und doch ergeben sich für mich die unterschiedlichsten Materialien und Zeichnungen, je nach Stimmung oder Motiv. Die Tusche, Feder und Lavage jedoch, sind meist nur exklusiv… und im Gebrauch immer als kostbar erkannt!

Was mit bloßem Auge nicht zu sehen ist…

2. March 2020 – 20:52

K.S., 2018, Stillleben, Ein Birnen_Planet (Kosmos), Mischtechnik auf Karton, 54×75,5 cm 

…denn wer von uns hatte schon einmal kosmische Erfahrungen oder ein Seh-Erlebnis im unendlichen Raum. Noch dazu einen Begriff die Unendlichkeit mit den Augen verstehen zu wollen?!!!

Aber ohne Frage gibt es immer wieder im einzelnen Menschen eine Sehnsucht, Geheimnisse und die eigenen Fragen nach Ursachen und Zusammenhängen des uns und die Erde umgebenen Alls; – oder unser Verhältnis gar zum Kosmos, als eine Vorstellungswelt, durch Traum oder Vorstellungskraft, als Bild in das jeweilige Bewusstsein hereinzuholen. Nicht nur der Wissenschaft und Raumfahrttechnik allein ist es überlassen … selbst die Maler und Poeten folgten in allen Zeiten ihren Eingebungen, ohne dabei auf einem Wirklichkeits-Beweis zu bestehen.

Mein Traum im Bild: Der Kosmos ist nicht abstrakt und besteht aus unendlichem Formen-Reichtum. Die Schönheit oder besser das Schöne bleibt vom Menschen gesehen individuell… so denke ich mit Form und  Farbe.

Maler in Berlin…

24. February 2020 – 20:19

 

K.S., -Stillleben und Fotodocu- … (als Berliner Malerin mit dem Schaltjahr-Projekt unterm Arm im Eingang der Berlinischen Galerie)

So oder so sind die Zeiten, das wird jedes Jahr aufs Neue zum Karneval in besonderer Weise kommentiert…

Hier passt das Foto vom Foto der konzeptuellen Aktion von Karin Sakrowski aus dem Jahr 2007/2008… heute immer noch aktuell; zum Rosenmontags-Geschehen.

Das kleine Foto dokumentiert die Übergabe des Schaltjahr-Projekts  an den damaligen Direktor Prof. Jörn Merkert der Berlinischen Galerie, als Schenkung. Die Kiste unter dem Arm enthält 366 Handzeichnungen/Malereien u.Texte, in Postkarten-Format und befindet sich seit dem 2o.12.2008 in der Sammlung des Museums:-Berlinische Galerie MUSEUM FÜR MODERNE KUNST- Berlin Kreuzberg…

die täglich enstandenen 366 “Bildgedanken” sind seit damals gleichzeitig digital… hier zu sehen: https://www.flickr.com/photos/webwerkraum/albums/72157603785537494/page1

Ein Foto in Hell/Dunkel spiegelt das Wunder der Natur

17. February 2020 – 15:50

K.S.,2020, -Die verliebten Bäume-, Digitale Fotografie, s/w

 

Immer näher kommt mir das Glück auf meinen Wegen entgegen.

Geschenkt werden mir so manches mal mit meiner kleinen Digitalkamera ein ganz unerwarteter Einblick in die mich umgebende “Wirklichkeit”; dankbar suche ich dabei die Nähe der Unnachahmlichkeit der Natur mit den Mitteln der Malerei.

Jedes der bildhaften Techniken hat seinen eigene Wesenheit und somit eröffnet erst das Bilder-Sehen  den ersehnten freien Spielraum.

Neue Formfindungen beflügeln die eigenen Sehweise jedes Betrachters…

Was mich umgibt…

10. February 2020 – 18:23

K.S., 1990,-Umsichtig geschichtete Landschaft- ,Farbholzschnitt, von 3 Platten, 38×65 cm

lange noch, nach dem meine Holzschnitte entstanden sind, ergibt sich immer wieder im Jahreslauf eine neue Sicht auf die unterschiedlichen Blätter. Anders als meine Zeichnungen haben sich beim Holzschnitt die Strukturen der Druckplatten für den “Ausdruck”  der sich ergebenen Form in anrengendster Weise auch auf die Malerei und meine Skulpturen ausgewirkt…

In kleinen Auflagen sind die meisten noch direkt in meinem Atelier (Heegermühler Weg) als Eigendruck in Handabreibung auf feinen Japanpapieren entstanden.

Erinnerungsarbeit in der Florastraße

3. February 2020 – 20:07
Erinnerungsbildung

K.S., 2000, Panorama, Detail, Gedenkprojekt -Narben und Relikte-

Mit der Beteiligung an einer Kunst-Initiative im Jahr 2000 im Stadtbezirk Pankow von Berlin, hatte ich die Möglichkeit in einem verlassenen Laden-Objekt mit mehreren Räumlichkeiten eine Ausstellungsform mit permanenter Gestaltungs-Aktion im Innen- und Außenbereich der Straße zu Kommunikationsimpulsen anzuregen.

Auf Grund der Spontanität meiner Aktionen, ergab das Konzept sehr verschiedene Ansätze die Wirkung meiner bildhaften Formen:- Malerei, Grafik, Installationen und Skulpturen- als eine Aktions-Bühne zu verstehen.

Somit ergaben die Laden-Räumen des Wohnhauses aus den 20/30 Jahren einen Bezug zu meinem Gedenkprojekt (-Narben und Relikte-) aus dem Jahr 1996 in der Heilbronner Str. in Berlin Schöneberg zum Thema der Deportation.

Jede Anwesenheits/Öffnungszeiten erfüllten meine Gedankenwelt mit neuen Formen zu experimentellen Anregungen und Gestaltungen; zu öffentlichen Aktionen als Angebot von Möglichkeiten eigener Erinnerungsbildung.

Exhibition mit individuellen Motiven des Erinnerns…

27. January 2020 – 19:19

“FAMILY BUSINESS” ( Digitalfotografie Karin Sakrowski)
-Ausstellungsbeitrag-: Anna Schapiro, Moskau/Berlin,
 Centrum Judaicum, Neue Synagoge Berlin

hier durch dieses Hell-Dunkel… ist eine Detail -aufnahme zu einem Bild der Berührung geworden!

Mit all meinen Gedanken und Gefühlen, wird mir damit meine eigene Teilhabe, hier durch die individuelle  Kunst des Erinnerns von 13 internationalen Künstler/innenen in besonderer Weise ins Bewusstsein gebracht…

Noch dazu bestärkend, im Einführungstext  der 3 Kuratorinnen zur Ausstellung:-“Diese Ausstellung über die Kunst des Erinnerns, Eingedenkens und Weiterdenkens versteht sich als Beitrag zu einer Kultur des Friedens, welt weit”

Anke Paula Böttcher, Dorit Rubin Elkanat und Dorothea Schöne