Ein Foto in Hell/Dunkel spiegelt das Wunder der Natur

17. February 2020 – 15:50

K.S.,2020, -Die verliebten Bäume-, Digitale Fotografie, s/w

 

Immer näher kommt mir das Glück auf meinen Wegen entgegen.

Geschenkt werden mir so manches mal mit meiner kleinen Digitalkamera ein ganz unerwarteter Einblick in die mich umgebende “Wirklichkeit”; dankbar suche ich dabei die Nähe der Unnachahmlichkeit der Natur mit den Mitteln der Malerei.

Jedes der bildhaften Techniken hat seinen eigene Wesenheit und somit eröffnet erst das Bilder-Sehen  den ersehnten freien Spielraum.

Neue Formfindungen beflügeln die eigenen Sehweise jedes Betrachters…

Was mich umgibt…

10. February 2020 – 18:23

K.S., 1990,-Umsichtig geschichtete Landschaft- ,Farbholzschnitt, von 3 Platten, 38×65 cm

lange noch, nach dem meine Holzschnitte entstanden sind, ergibt sich immer wieder im Jahreslauf eine neue Sicht auf die unterschiedlichen Blätter. Anders als meine Zeichnungen haben sich beim Holzschnitt die Strukturen der Druckplatten für den “Ausdruck”  der sich ergebenen Form in anrengendster Weise auch auf die Malerei und meine Skulpturen ausgewirkt…

In kleinen Auflagen sind die meisten noch direkt in meinem Atelier (Heegermühler Weg) als Eigendruck in Handabreibung auf feinen Japanpapieren entstanden.

Erinnerungsarbeit in der Florastraße

3. February 2020 – 20:07
Erinnerungsbildung

K.S., 2000, Panorama, Detail, Gedenkprojekt -Narben und Relikte-

Mit der Beteiligung an einer Kunst-Initiative im Jahr 2000 im Stadtbezirk Pankow von Berlin, hatte ich die Möglichkeit in einem verlassenen Laden-Objekt mit mehreren Räumlichkeiten eine Ausstellungsform mit permanenter Gestaltungs-Aktion im Innen- und Außenbereich der Straße zu Kommunikationsimpulsen anzuregen.

Auf Grund der Spontanität meiner Aktionen, ergab das Konzept sehr verschiedene Ansätze die Wirkung meiner bildhaften Formen:- Malerei, Grafik, Installationen und Skulpturen- als eine Aktions-Bühne zu verstehen.

Somit ergaben die Laden-Räumen des Wohnhauses aus den 20/30 Jahren einen Bezug zu meinem Gedenkprojekt (-Narben und Relikte-) aus dem Jahr 1996 in der Heilbronner Str. in Berlin Schöneberg zum Thema der Deportation.

Jede Anwesenheits/Öffnungszeiten erfüllten meine Gedankenwelt mit neuen Formen zu experimentellen Anregungen und Gestaltungen; zu öffentlichen Aktionen als Angebot von Möglichkeiten eigener Erinnerungsbildung.

Exhibition mit individuellen Motiven des Erinnerns…

27. January 2020 – 19:19

“FAMILY BUSINESS” ( Digitalfotografie Karin Sakrowski)
-Ausstellungsbeitrag-: Anna Schapiro, Moskau/Berlin,
 Centrum Judaicum, Neue Synagoge Berlin

hier durch dieses Hell-Dunkel… ist eine Detail -aufnahme zu einem Bild der Berührung geworden!

Mit all meinen Gedanken und Gefühlen, wird mir damit meine eigene Teilhabe, hier durch die individuelle  Kunst des Erinnerns von 13 internationalen Künstler/innenen in besonderer Weise ins Bewusstsein gebracht…

Noch dazu bestärkend, im Einführungstext  der 3 Kuratorinnen zur Ausstellung:-“Diese Ausstellung über die Kunst des Erinnerns, Eingedenkens und Weiterdenkens versteht sich als Beitrag zu einer Kultur des Friedens, welt weit”

Anke Paula Böttcher, Dorit Rubin Elkanat und Dorothea Schöne

 

 

Ist etwa der Frühling schon auf dem Weg?

20. January 2020 – 17:45

K.S., 1993, -Frühlingsbild- Öl/Leinwand, 70×60 cm

Das Licht hat nun schon für uns in Berlin, den Tageslauf in  kleinen Schritten etwas erhellt und schafft es damit den “letzten Langschläfer” wieder zu erwecken! Jedoch sollte man noch vom Winter erwarten, dass nach der “frühen Schneeglöckchen-Zeit” schon noch auch eine Frostperiode folgen wird! Aber sogleich erinnert das extra aus meinem Archiv hervor geholte besondere Frühlingsbild ebenso an die Sorgen über die schon länger befürchtet und auch gefühlte weltweite Klima-Erwärmung… nun sollte der Gedanke auch zur Tat werden!

Ich bin oft gefragt worden zum disharmonischen Ausdruck dieses Malstücks von 1993… nun heute ist es im gegenwärtigem Sinne,  vom rätselhaften zum vorauschauenden geworden… auch jedenfalls zu sehen, als ein eigener Handlungsruf zur Überlegung, was können wir tun, zum Erhalt eines sinnvollen Daseins: “-Was mir wertvoll ist-“

Warum?Darum!

13. January 2020 – 20:08

 

 

K.S., -Die Seele-1994, Unikat, 60×84

Warum liebst Du nicht Deine Seele? Das war ein Titel von 1994! Die Frage ob es eine Seele gibt war jedenfalls beantwortet, als sich herausstellte, dass Dinge die noch als Fundstücke eine Ausstrahlung zur Bildfindung vermitteln, so sind sie wohl auch beseelt!

“Ich suche nicht; – ich finde!” Dieser Ausspruch ist Ursache und Wirkung für meine hin und wieder entstehenden Grafiken, Objekte oder Assemblagen. Die größte Freude ist dann die Anregung wenn aus einer Findung durch eine Handabreibung, ein authentischer (wenn auch gespiegelter) einfacher Abdruck zu einem mich selbst  faszinierendem Bild-Ausdruck gelingt.

Was man nicht will das sollte man keinem “Tunichtgut” Überlassen…

6. January 2020 – 22:43

K.S., 2019/2020, Farbzeichnung auf Aquarelkarton, 33,8×24 cm

darum ist er mit seiner dummen/frechen Zunge auf einem Blatt Papier von mir festgenagelt worden; und trotzdem hat er es wieder geschafft… aus seiner Kiste zu springen und sich mit seinem Ruf in etwas Maßloses zu verwandeln.

Jetzt wissen wir es:  -Der Abzählreim aus Kindheitstagen ist heute wie gestern wieder aktuell: “…Morgen kommt Hans Isegrimm… dann wird’s Schlimm… ha ha ha wir sind Viele und zeigen Ihm jetzt einen anderen Sinn…”

Bilder sprechen hier ohne Worte und die Gedanken der Menschheit sind schneller als er Wind… auch das kennt heute jedes Kind!

Aufbruch zur Gedanken-Wanderung ins Jahr 2020

30. December 2019 – 13:37

K.S., Jahresgrüße, für 2020, Öl auf Leinwand-Fläche

Dazu nehme ich heute zum “Kramen in den Fächern” diese kleine Leinwand als meine Jahresgabe! Vorerst gedacht als ein Vorschlag zur Langsamkeit.

Dann aber kam, das langsame Wandern: “mit den Augen über die ganze gemalte Bildfläche! Na Bitte: – im Rot und Grün”… denn das ist noch immer ohne “Verfallsdatum” und weitet wohl den eigenen Blick im Hoffen und Sehnen…

für die neuen Bildfindungen im kommenden JAHR !

…ein kurzer Nachtrag zum vorigem Montag zum Schnürpaket…

23. December 2019 – 22:39

K.S., das geöffnete “Schnürpaket” mit der Folge 1-7, Farbzeichnung auf Papier

 

… ich hatte kürzlich noch ein  Foto gefunden mit dem geöffneten Objekt aus einer Performance aus den 90er Jahren in der Galerie M! – heute zum 23.12.2019 werden hier in Berlin zur Weihnachtszeit Päckchen oder Pakete gepackt… und als Jahresgabe an Freunde und Sammler gesendet… Auch hier aus dem Werkraum war selten diese Tradition unterbrochen…

Diesmal wenigstens ist ein Blatt aus der Serie von Originalen aus der Folge: -Bilderhaus-Schatten- hier im Blog wieder zu sehen.

Abgelegte Dinge werden zu indirekten “Wasserziehern”

16. December 2019 – 20:24

 

K.S., Objekte zur Perfomances K.S., 1992 und 2012 Galerie M

-“…denn alles fließt”- und wenn die Zeiten sich ändern, so gilt es vor allem auch für die eigene Gedankenwelt im besonderen wenn Worte fehlen  etwa unaussprechliche Gefühle darstellen zu wollen, so sind es eher Bilder die sich annähernd eigenen, längst vergangene Zeiten zu spiegeln…

so bescherten mir zwei Fundstücke als Relikte längstens vergangener Ausstellungsaktivitäten die Erinnerungen an verschiedene performante Aktionen in der Gallerie M (Berlin Marzahn). Besonders angeregt, durch den Mauerfall vor 30 Jahren sollten die im Grunde “Verschlüsselten” Bilder als  GEGENSTIMMEN  durch zusätzlich Aktionen, freier assoziiert werden… was letztendlich eher manches Unverständnis erzeugte… aber alles in allem am Ende mich meistens selbst angeregt hatte;

– um dadurch trotz aller Veränderungen, meiner MALEREI neue und freiere Gedankenflügel wachsen zu lassen.